🎧 68. Folge: "Du hast kein Wissensproblem. Du hast ein Zustandsproblem." Prokrastination überwinden mit dem Re-Imprint

Shownotes

Was dich in dieser Episode erwartet:

  • Warum Prokrastination oft nichts mit Disziplin zu tun hat – und alles mit dem, was wir als Kind gespürt haben
  • Was der systemische Reimprint ist und warum er bei frühkindlichen Prägungen so tiefenwirksam ist
  • Wie der Körper Dinge speichert, die der Kopf längst vergessen hat
  • Was kindliche Projekte sind – und warum fast jeder Mensch eines trägt, ganz unabhängig von seiner Biografie
  • Wie eine echte Coaching-Sitzung von innen aussieht – Schritt für Schritt

Für dich, wenn:

  • Du weißt, was du tun müsstest und es trotzdem nicht tust
  • Du dich fragst, warum du immer wieder an derselben Stelle feststeckst
  • Du spürst, dass deine Blockade tiefer sitzt als Zeitmanagement und To-do-Listen
  • Du neugierig bist, wie NLP und systemische Arbeit zusammenwirken

Erwähnte Konzepte & Methoden:

  • Systemischer Reimprint (Robert Dilts / Familienaufstellung)
  • Kindliches Projekt
  • Körperanker & Suchanker
  • Timeline-Arbeit mit Bodenankern
  • Metaposition
  • Rückgabekissen

Hat dich diese Episode berührt?

Dann schick sie jemandem, der gerade aus dem Fenster schaut – und nicht weiß warum.

Und hinterlasse eine Bewertung. Jede Sterne-Bewertung hilft mir, noch mehr Menschen zu erreichen, die kein Wissens-, sondern ein Zustandsproblem haben.

Herzlichst

Susanne

Transkript anzeigen

00:00:03: Susanne, ich weiß nicht was mit mir los ist.

00:00:06: Ich möchte mich endlich selbstständig machen und mir mein eigenes Leben aufbauen!

00:00:11: Das ist mein Traum seit ich nach Deutschland gekommen bin aber jetzt sitze ich da gucke aus dem Fenster und jedes mal wenn ich anfange über meine Website nachzudenken erwische ich mich dabei wie ich den Kühlschrank putze die Schuhe sortiere oder irgendetwas anderes tue das auch noch warten könnte.

00:00:32: So sitzt mir Karin gegenüber, Steuerberater erfolgreich klug und seit zwei Jahren gefangen zwischen Traum- und Kühlschrank.

00:00:42: Er weiß was zu tun wäre, er hat auch einen Plan, er kennt die Schritte – und trotzdem passiert nichts!

00:00:50: Einfach gar nichts….

00:00:53: Und vielleicht ist Prokrastination gar nicht der Versuch dem Leben zu entkommen sondern der Versuche jemandem treu zu bleiben.

00:01:04: Herzlich Willkommen im Wildcast, deinem Coaching Podcast für NLP und Systemik!

00:01:11: Ich bin Susanne Lapp, Gründerin von Wildwechsel dem NLP-Institut für Persönlichkeitsentwicklung.

00:01:18: Hier bekommst du keine Theorie sondern richtig wirklich echte Coachingpraxis.

00:01:23: ich nehme dich mit in meine Sitzungen zu den Momenten in denen sich wirklich etwas verändert Und wenn dir das gefällt Lass mir fünf Sterne da und abonniere den Kanal.

00:01:36: Und jetzt direkt rein in die heutige Folge!

00:01:40: Karim weiß, wie gesagt was er will.

00:01:44: Er weiß, was zu tun wäre – und trotzdem passiert nichts.

00:01:49: Stattdessen der Kühlschrank, die Schuhe, das Fenster… Er sagt so top aufgeräumt warb meine Wohnung noch nie.

00:02:01: Was vielleicht aussieht wie Faulheit ist bestimmt keine.

00:02:05: Was aussieht, wie fehlende Disziplin?

00:02:08: Ist keine!

00:02:09: Was ausseht wie ein Planungsproblem?

00:02:12: Ist keins.

00:02:13: Es ist ein Zustandsproblem.

00:02:16: Es ist das individuellen Zustand von Karim Und genau dieser Geschichte gehen wir jetzt nach.

00:02:27: Also frage ich Karim, was in ihm passiert wenn er daran denkt seine eigene Website für seine Steuerberatung zu erstellen.

00:02:37: Er sagt – In dem Moment fühlt es sich an als hätte er ein Vakuum im Kopf!

00:02:43: Er kann plötzlich gefühlt überhaupt nicht mehr denken.

00:02:47: wo eben noch Klarheit war ist jetzt nur noch Lehre oder Watte.

00:02:54: Eins ist klar Sein IQ stürzt in diesem Moment nicht unter Zimmertemperatur, also muss es irgendetwas anderes sein.

00:03:04: Ich lade Karim ein, sein Unbewusstes zu fragen – wann hat er diese Lehre zum allerallerober ersten Mal gespürt?

00:03:13: Er überlegt….

00:03:14: ich sehe wie er vom Kopf in den Bauch wandert.

00:03:18: und dann sagt er völlig verwundert, Susanne da war ich noch sehr klein!

00:03:25: Wie alt ungefähr?

00:03:26: Ungefähr sieben.

00:03:30: Ich weiß, dass Karim als Kind mit seinen Eltern aus Syrien nach Deutschland gekommen ist – Als Mitglied der arameisch-christlichen Minderheit die hier als Flüchtlinge anerkannt wurden.

00:03:44: Also frage ich nach War das schon in Deutschland oder noch in Syrien?

00:03:50: Nein, das war schon hier in Deutschland.

00:03:52: Ich bin mit fünf hierher gekommen.

00:03:54: Mit sieben war ich schon in der Schule, sprach inzwischen ganz gut Deutsch und hatte gute Noten!

00:04:01: Wir lebten damals noch an einer Flüchtlingsunterkunft – und ich weiß es ist der Moment als ich nach Hause komme voller Freude über mein Zeugnis und plötzlich hat mein Vater Tränen in den Augen.

00:04:16: Ich spüre wie sich mein Herz zusammenzieht, als er das sagt.

00:04:22: Hast du eine Idee, woher diese Tränen kamen?

00:04:26: Ich sehe wie in Karim's Gesicht ein tiefer Schmerz erscheint.

00:04:31: Ja!

00:04:32: Diesen Ausdruck habe ich danach noch oft gesehen.

00:04:37: In Syrien war mein Vater ein angesehener Arzt – er hatte seinen Beruf mit großer Freude ausgeübt.

00:04:44: und dann in der Flüchtlingsunterkunft da konnte er gar nichts machen.

00:04:49: Er saß jahrelang zu Hause und starte aus dem Fenster.

00:04:55: Er durfte ja nicht arbeiten, und auch als wir dann anerkannt waren wurden seine Abschlüsse nicht anerkannt.

00:05:04: Er hat lange bei McDonalds gearbeitet, er hat sich nie beschwert aber ich habe immer gespürt wie sehr er seinen Beruf vermisst.

00:05:15: was ich in diesem Moment sehe ist eine kindliche Prägung Ein Moment, der sich tief ins Nervensystem von Karim eingeschrieben hat und der sich jetzt jedes Mal wenn Karim daran denkt sich als Steuerberater selbstständig zu machen reaktiviert.

00:05:35: Das Format mit dem sich solche frühkindlichen Prägungen sehr gut bearbeiten lassen heißt systemischer Reimprint.

00:05:45: ist es eines der mächtigsten Formate des NLP und gleichzeitig eines der komplexesten.

00:05:52: Es verbindet die Arbeit an frühen prägenden Erfahrungen, auch an frün Traumata wie Robert Dilsey entwickelt hat mit systemischen Gedanken aus der Familienaufstellung.

00:06:07: Ich arbeite seit Jahren mit diesem Format habe es selbst weiterentwickelt Und ich wähle es nicht bei jedem Klienten Im Reife könnte man sagen, ein bestimmtes Maß an Ressourcenausstattung und auch eine bestimmte Bereitschaft sich wirklich auf die eigene Geschichte einzulassen.

00:06:30: Und es braucht natürlich auch jemanden der sicher führen kann wenn die Erinnerungen größer werden als erwartet.

00:06:39: Bei Karim ist mir jedoch sofort klar das ist jetzt der richtige Moment Das ist das richtige Format und er ist bereit zum Deep Dive in die Vergangenheit.

00:06:54: Ich frage ihn also, ob wir jetzt anfangen wollen?

00:06:57: Er nickt!

00:06:59: Und auch wenn Karim das Format aus seiner eigenen NLP Practitioner Ausbildung bereits kennt gehe ich noch einmal durch worum es geht.

00:07:09: Der Grundgedanke ist der Körper vergisst nichts Selbst wenn der Kopf nicht mehr genau rekonstruieren kann was damals passiert ist.

00:07:18: Der Körper hat es gespeichert.

00:07:21: Haltung, Atem, Enge, Leere, Watte – all das sind keine Metaphern, das sind Informationen!

00:07:31: Beim systemischen Reimprint geht es darum den Moment zu finden in dem ein Muster zum allerallererst mal aufgetaucht ist und diesen Moment dann neu zuprägen.

00:07:42: Daher ja auch der Name Reim.

00:07:44: print bedeutet im Wortsinn ne Neubregung.

00:07:48: Der Gedanke dahinter ist einfach und gleichzeitig tiefgreifend.

00:07:53: Alles, was wir zum ersten Mal erleben prägt uns in besonderer Weise – der erste Kuss, der erste Schultag ,der erste Liebeskummer .

00:08:04: Erste Male hinterlassen Spuren — ob wir das wollen oder nicht!

00:08:10: Also suchen wir jetzt gemeinsam das allererste Mal in dem Karim dieses Vakuum erlebt hat… Dieses Vakuum, das er selbst als Ursache seiner Prokrastination benennt.

00:08:25: Wir beginnen mit einem Körperanker!

00:08:28: Ich lade Karim ein in sich hinein zu fühlen, wo genau in seinem Körper spürt der dieses Vakum?

00:08:36: Er antwortet ohne zu zögern hier und er zeigt sich an die Stirn – hier direkt hinter meiner Stirn.

00:08:45: Dann erkläre ich ihm dass wir mit Bodenankern auf einer gedachten Timeline arbeiten werden.

00:08:52: Eine Timeline ist eine Repräsentation von Zeit im Raum, man stellt sich vor das ich die Zeit vom heutigen Moment der Gegenwart in der Karim sich immer wieder bei seiner Aufschieberietis erwischt zurück erschreckt bis in die Kindheit dorthin wo die Wurzeln des Musters liegen.

00:09:14: Ich nehme ein Zettel Ein Bodenanker beschriftet ihn mit Gegenwart und lege in dorthin wo Karim sich seine Gegenwart ausgesucht hat.

00:09:27: Dann leg ich einen weiteren Bodenankern für die Metaposition, ein Standpunkt außerhalb der Timeline.

00:09:36: von dort lässt sich das Geschehen mit einigem Abstand betrachten.

00:09:41: sie fungiert so als Notfallhebel dass die Erinnerung zu intensiv werden und ich Karim gesoziieren möchte, also etwas Raum zwischen ihn und das Erlebte bringen will.

00:09:57: So ausgestattet beginnen wir an die Stürm.

00:10:19: Dann bitte ich ihn, mit kleinen Schritte nur rückwärts in Richtung Vergangenheit zu gehen und immer wenn er dieses Vakuum besonders deutlich wahrnimmt soll er mir ein Stichwort geben.

00:10:32: Ich notiere es auf einem Zettel und lege den Zettl den Bodenanker dann an die entsprechende Stelle auf der Timeline.

00:10:42: Wir beginnen Und plötzlich verändert sich etwas.

00:10:47: Der erfolgreiche Steuerberater ist weg.

00:10:50: Da steht kein rationaler Erwachsener mehr vor mir, der sein Zeitmanagement optimieren möchte?

00:10:57: Da steht ein Mensch dessen Körper sich erinnert.

00:11:01: Karim bleibt stehen, atmet flacher!

00:11:04: Hier sagt er leise – hier das das kenne ich.

00:11:10: Zwei Jahre zuvor, der erste große Mandant, er wollte den Vortrag vorbereiten, um den Mandanten zu beeindrucken von seiner Vorgehensweise zu überzeugen.

00:11:24: Doch stattdessen starte er aus dem

00:11:27: Fenster.".

00:11:29: Wir gehen weiter zurück – das Steuerberaterexamen!

00:11:33: Wieder dieses Vakuum, wieder dieses Gefühl als wäre plötzlich jede Energie verschwunden….

00:11:41: Dann die Schulzeit, das Abitur, die Kreismeisterschaft im Fußball.

00:11:47: immer dasselbe Muster.

00:11:50: Bis wir irgendwann dort ankommen, wo diese Geschichte begonnen hat und da wir mit dem systemischen Reimprint arbeiten fertige ich nun Bodenanker für alle an der Situation beteiligten Personen.

00:12:06: Das sind ganz offensichtlich Karim und sein Vater.

00:12:10: auf Nachfrage berichtet Karim das auch seine Mutter.

00:12:14: im Raum war also drei Bodenanker.

00:12:19: Ich beschrifte sie entsprechend mit, ich für Karim Vater und Mutter.

00:12:25: Dann gebe ich Sie meinem Klienten der sich so auf den Boden liegt wie es seinem inneren Bild entspricht.

00:12:33: Wir nutzen hier dieselbe Technik die wir aus der Familienaufstellung kennen.

00:12:38: Wenn wir in die Position einer anderen Person eintreten können wir relevante Dinge über ihr fühlen und erleben spüren ohne dass sie es kognitiv wissen müssen.

00:12:51: Kaum liegen die Bodenanker, frage ich Karim auf welchem er beginnen möchte?

00:12:57: Er entscheidet sich für sich selbst.

00:12:59: Wichtig dabei – Es geht nicht um den Vierundvierzig-Jährigen der heute vor mir sitzt sondern um den Siebenjährigen, der voller Stolz aus der Schule nach Hause kommt!

00:13:12: Ich entscheide mich, zunächst in den Bodenanker von Karim's Vater einzutreten.

00:13:19: Wir lassen einen Moment stille entstehen damit sich das Feld entfalten kann.

00:13:25: Kaum stehe ich auf dem Platz von Karims Vater weiß ich bereits womit wir es zu tun haben.

00:13:31: Ich muss nicht lange suchen!

00:13:33: Das Feld spricht öffnet sich sofort und was es mir sagt ist eindeutig.

00:13:40: Da ist zum einen eine tiefe Freude.

00:13:44: Mein Sohn, aus den Augen von Karim's Vater gesprochen, mein Sohn fasst Fuß in einem fremden Land.

00:13:51: Er spricht bereits gut Deutsch und er bringt gute Noten – ich bin wirklich stolz auf ihn!

00:13:57: Und gleichzeitig eine unfassbare Traurigkeit.

00:14:02: Ich kann meinen Beruf nicht ausüben, den Beruf der mir so viel bedeutet, der mich ausmacht.

00:14:08: Nicht zum Unterhalt meiner Familie, nicht zur Gesellschaft.

00:14:14: Ich bin zur Untätigkeit verdammt – ich starre den ganzen Tag aus dem

00:14:19: Fenster.".

00:14:21: Ich als Susanne spüre, dieser Mann ist möglicherweise in eine leichte Depression gerutscht.

00:14:30: Das sage ich Karim.

00:14:32: Er hat Tränen in den Augen und dann spricht er aus dem Bodenanker des Siebenjährigen!

00:14:40: Ich bin innerlich völlig zerrissen.

00:14:42: Auf der einen Seite mag ich die Schule, ich habe Freunde gefunden – das Lernen fällt mir leicht, ich mache gerne Sport!

00:14:50: Ich bin stolz auf meine Noten und jetzt sehe ich wie traurig dass mein Vater macht.

00:14:57: Das hatte ich nicht erwartet.

00:14:59: Ich hatte gedacht er freut sich mit mir aber er weint.

00:15:03: Ich habe ihn noch nie weinen sehen.

00:15:05: Das macht mich sehr verwirrt und sehr sehr

00:15:08: traurigt.".

00:15:09: Und das ist das Allerletzte, was ich will.

00:15:12: Ich frage mich – Was kann ich nur tun, damit das nie wieder passiert?

00:15:19: Er hält in der Atme tief durch.

00:15:23: Ich lade ihn ein auf den Bodenanker seiner Mutter zu treten.

00:15:28: Ich trete in dem Bodenankern für Karim.

00:15:32: Wieder lassen wir einen Moment

00:15:34: entstehen.".

00:15:36: Dann sagte er hier Auf dem Bodenanker meiner Mutter spüre ich auch diese Zerrissenheit.

00:15:43: Ich bin so stolz auf meinen Sohn, ich sehe wie er ankommt, wie sich erfüllt wofür wir alles verlassen haben, woför wir gegangen sind – das macht mich glücklich!

00:15:55: Und gleichzeitig spüre die Traurigkeit meines Mannes seine Verzweiflung.

00:16:01: Er möchte so gerne wieder als Arzt arbeiten für uns sorgen

00:16:05: können.".

00:16:07: Doch er kann es nicht, er fühlt sich nutzlos.

00:16:10: Und ich weiß nicht was ich für ihn tun

00:16:12: kann.".

00:16:13: Das zerreißt mich.

00:16:17: In der Rolle von Karim spüre ich – Ich suche verzweifelt nach einer Lösung!

00:16:22: Ich möchte irgendetwas tun damit mein Vater nicht mehr so traurig ist und da es scheinbar meine guten Noten sind die ihn traurige machen beschließe ich nicht mehr davon zu erzählen.

00:16:34: Das ist mein erster Schritt.

00:16:37: Und dann spüre ich noch etwas tiefer.

00:16:40: Ich kann unmöglich mehr Erfolg haben als mein Vater, dieser Mann der so traurig ist, der so viel für mich aufgegeben hat.

00:16:49: Unsere Eltern sind nur für uns nach Deutschland gekommen – für mich und meine Schwester!

00:16:55: Damit wir eine bessere Zukunft haben, damit wir nicht verfolgt werden, damit Wir in Sicherheit leben können.

00:17:07: Ihm hat sie den Boden unter den Füßen weggezogen.

00:17:12: Ich, als Susanne trete vom Bodenanker herunter und lade Karim ein wieder in seinen eigenen Einzutreten.

00:17:22: Für mich als Coach ist die Situation jetzt klar!

00:17:26: Wir haben es hier mit einem sogenannten kindlichen Projekt zu tun.

00:17:31: Kindliche Projekte geben sich die Kinder selbst, wenn sie spüren dass ihre Eltern ihnen nicht die Liebe und Aufmerksamkeit geben können.

00:17:40: Die sie sich wünschen oft nicht aus Mangel an Liebe sondern weil die Eltern selbst zu sehr leiden.

00:17:48: das Kind entwickelt dann eine Strategie.

00:17:51: Wenn ich mich so und so verhalte Dann geht es meinen Eltern besser Und dann bekomme ich vielleicht irgendwann die ersehnte Nähe, Liebe und Aufmerksamkeit.

00:18:04: In Karim's Fall lautet dieses Projekt so meine Vermutung Ich stelle mein Licht unter den Schäffel – ich erlaube mir nicht glücklicher und erfolgreicher zu sein als meinen Vater!

00:18:17: Ich teile diese Vermutungen mit Karim.

00:18:20: Etwas in ihm geht sofort damit in Resonanz.

00:18:25: Er wird blass fängt leicht an zu zittern.

00:18:28: Eine Träne rinnt ihm übers

00:18:30: Gesicht.".

00:18:32: Ja, genau so fühlt es sich an!

00:18:36: Ich habe gedacht wenn gute Noten Papa so traurig machen dann darf ich sie ihm nie mehr zeigen und dann darf er ihn natürlich auch nicht überholen.

00:18:48: das würde ihnen ja noch viel viel viel trauriger machen.

00:18:55: Und ich verstehe auch, dass das Kind damals genau so gedacht hat.

00:19:01: Ich möchte diesem Kind sagen, ich habe die größte Hochachtung vor dir und deiner Liebe – und vor deiner Loyalität!

00:19:12: Und liebe Zuhörerinnen lieber Zuhöre siehst du Karim hatte kein kognitives Erkenntnisproblem.

00:19:20: Der weiß wie man eine Webseite erstellt, der weiß auch wie man Zeitplan macht.

00:19:25: Der weiß was es braucht um sich selbstständig zu machen aber er prokrastinierte trotzdem denn was ihm fehlte war eben kein Wissen sondern ein innerer Zustand der ihm erlaubt hätte dieses wissen zu leben.

00:19:43: und deswegen lade ich Karim jetzt ein Kurz vom Bodenanker des Siebenjährigen herunterzutreten und mir mit mir auf die Metaposition zu kommen, die wir vorhin aufgebaut haben.

00:19:57: Und bevor wir jetzt weitergehen ein kurzer Gedanke für dich als Zuhörerin ist eine Migrationsgeschichte aber das kindliche Projekt dahinter ist es nicht!

00:20:12: Ich habe dieses Muster bei Unternehmerkindern gefunden, die den Erfolg ihrer Eltern nicht übertreffen wollten.

00:20:18: Bei Geschwistern, die es sich nicht erlaubten weiterzukommen als der kranke Bruder, die überforderte Schwester – bei Menschen, die einfach irgendwann gespürt haben?

00:20:28: Mein Glück kostet jemand anderen zu viel!

00:20:33: Die Biografie ist jedes Mal eine andere.

00:20:36: Das Muster darunter hinter der vermeintlichen Prokrastination dagegen oft… dasselbe.

00:20:45: Ich lade Karim ein, von der Metaposition aus auf die Zähne zu schauen.

00:20:50: Der kleine Junge, der mit guten Noten und einem guten Zeugnis nach Hause kommt, verdattert.

00:20:56: er schrocken über den Schmerz und die Traurigkeit im Gesicht des Vaters.

00:21:02: Die Eltern zerrissen zwischen der Freude über den Erfolg des Kindes und der eigenen Verzweiflung über das Gestrandetsein im gefühlten

00:21:12: Niemandsland.".

00:21:14: Ich gebe Karim einen Moment.

00:21:17: Schweigen, er schaut und ich spüre wie in ihm etwas aufgeht.

00:21:24: Er versteht zum ersten Mal was damals in ihm passiert ist.

00:21:29: Der kleine Junge hatte plötzlich gespürt – ich darf darüber nicht mal nachdenken!

00:21:35: Denn wenn Über meine Zukunft nachdenke, wenn ich sie gestalte.

00:21:43: Wenn ich sie plane, wenn Ich entsprechend vorankomme Dann fühlt es sich an als ob ich mich über meinen Vater erhebe Als wäre der Vater plötzlich nicht mehr der große und starke Sondern der schwache und zerbrochene.

00:21:57: Und das hat das Kind sich nicht erlaubt.

00:22:01: Es ist für ihn einfach undenkbar den Vater zu überflügeln ihm diesen Schmach zu bereiten, diesen Schmerz zuzumoten.

00:22:10: Und der Erwachsene, der jetzt neben mir auf der Metaposition steht, versteht zum ersten Mal was da in ihm passiert – er sabotiert sich nicht sondern erschützt jemanden!

00:22:24: Ich sehe wie das in ihm zu einer tiefen Aussöhnung mit sich selbst führt, denn plötzlich ist er eben nicht mehr derjenige, der undiszipliniert der unter Aufschieberides leidet, der einfach nicht gut genug im Zeitmanagement ist.

00:22:41: Sondern er erkennt dieses Verhalten war ein tiefer Ausdruck seiner Liebe, seiner Loyalität mit einem Vater, der zerrissen war.

00:22:53: und Karim kann diesen kleinen Jungen, der war jetzt noch einmal ganz anders sehen.

00:23:00: Er kann für sich selbst einen Mitgefühl entwickeln das vorher nicht möglich.

00:23:07: Ich lasse ihm dafür

00:23:08: Zeit.".

00:23:10: Dann frage ich ihn, glaubst du das dein Vater das wollen würde?

00:23:16: Dass Du ihm zu Liebe auf Erfolg und Erfüllung auf Deine eigene Selbstständigkeit

00:23:20: verzichtest?".

00:23:22: Karim guckt mich in Geistert an.

00:23:24: Nein!

00:23:24: Auf gar keinen Fall.

00:23:26: Er hat lange bei McDonalds gearbeitet, ist da sogar aufgestiegen, hat irgendwann ein Restaurant als Schichtführer geleitet.

00:23:33: Er hatte es gehasst aber er konnte damit die Familie ernähren.

00:23:37: Das war ihm das Wichtigste.

00:23:39: Jetzt ist er in Rente und er sagt immer, wie stolz er auf mich oder meine Schwester ist!

00:23:44: Wie sehr es ihr freut, dass wir so gut im Leben

00:23:48: stehen!".

00:23:50: Ich lade Karim ein, in diesem Licht zu betrachten, wie lange er dieses kindliche Projekt noch mit sich rumtragen möchte – dieses «Ich stelle mein Licht unter den Schäffel, ich erlaube mir nicht erfolgreicher zu sein als meinen Vater».

00:24:04: Oder ob heute nicht ein guter Moment wäre, es zu beenden?

00:24:08: Und damit auch das Opfer seines Vaters angemessen zu würdigen.

00:24:14: Das Opfer, dass der Vater seinen eigenen Stolz geopfert hat, damit die Familie gut leben kann.

00:24:22: und dieses Opfer wirklich zu würdingen bedeutet eben sich selbst Glück und Erfolg zu erlauben.

00:24:30: Karim schaut mich mit großen Augen an.

00:24:33: so habe ich das noch nie gesehen Susanne aber du hast völlig recht.

00:24:37: wenn ich mir das selbst nicht erlaube dann würde ich ja eigentlich gar nicht, was mein Vater und meine Mutter durchgemacht haben.

00:24:46: Dann hätt es ja gar keinen wirklichen Sinn gehabt, dass sie hierher gekommen sind in dieses damals so fremde Land!

00:24:55: Ich merke wie mich das berührt – und ich lasse es zu.

00:25:00: Das ist keine Schwäche, sondern für mich ist es Handwerk.

00:25:05: Nach Jahren in diesem Beruf weiß ich, wer sich als Coach nicht berühren lässt kann ich wirklich begleiten.

00:25:12: Die Kunst ist vielmehr nicht unberührt zu bleiben, sondern die Kunst ist berührt zu sein und trotzdem klar durch den Prozess zu

00:25:22: führen.".

00:25:23: Und wenn du den Waldkast öfter hörst weißt du Primärgefühle sind ansteckend!

00:25:29: Wir gehen mit Primär-Gefühlen unseres Gegenübers in Resonanz.

00:25:34: Wenn jemand also in einem richtig echten Gefühl isst dann berührt und weigerlich.

00:25:41: Und deswegen freue ich mich eben sehr, sehr über Karim's Erkenntnis!

00:25:47: Und so lade ich ihn ein tritt doch noch einmal in den Bodenanker des Siebenjährigen.

00:25:53: Ich gebe ihm einen Rückgabekissen in die Hand.

00:25:56: Rückgabe-Kissen sind mit Sand gefüllte Kissen.

00:25:59: sie sind schwer und sie unterstützen symbolisch das beenden kindlicher Aufträge.

00:26:06: Das Gewicht ist dabei kein Zufall.

00:26:09: Dem Körper hilft es, etwas Reales in den Händen zu halten um es dann loslassen zu können.

00:26:15: Was der Kopf alleine oft nicht schafft einen jahrzehntel alten Glaubenssatz ein Jahrzehnte altes kindliches Projekt wirklich loszulassen.

00:26:25: das gelingt dem Körper leichter wenn er die Last buchstäblich spürt und dann genauso buchstäblich wegwirft.

00:26:34: Ich lade Karim also ein noch einmal hineinzuspüren Wo in seinem Körper spürt er dieses kindliche Projekt?

00:26:44: Er legt sofort die Hand an die Stirn.

00:26:46: Genau hier, wo ich immer dieses Wacke umhabe – diese Watte!

00:26:51: Dann lade ich ihn ein, dieses Projekt aus dieser Stelle hinter seiner Stirn herausschweben zu lassen und in das Rückgabekissen hinein.

00:27:03: Und als es angekommen ist, lade ich Ihnen ein das Kissen mit großem Schwung wegzuwerfen.

00:27:34: um das Opfer meiner Eltern zu würdigen.

00:27:39: Ich sehe, wie er sich aufrichtet – wie die Farbe in sein Gesicht zurückkehrt!

00:27:45: Ich frage ihn, ob es in dieser Ursprungssituation noch etwas zu klären gibt?

00:27:52: Er überlegt kurz.

00:27:53: Dann sagt der Ja.

00:27:56: Er hatte auch versucht seiner Mutterlast abzunehmen, weil er gespürt hat, wie sehr auch sie unter der Situation gelitten.

00:28:05: Ich gebe ihm also ein weiteres Rückgabekissen in die Hand und frage, wo in seinem Körper er diese Last, die er versucht hat der Mutter abzunehmen spürt.

00:28:16: Auf den Schultern!

00:28:18: Dann lade ich ihn ein, diese Last von seinen Schultern in das Kissen fließen zu lassen – und es dann seiner Mutter zu geben.

00:28:27: Verbunden mit den Worten «Mutter, diese last habe ich für dich getragen», aus Liebe und Loyalität.

00:28:37: Gerade wird mir klar, das würdest du nie wollen!

00:28:42: Und außerdem wird mir Klar es ist lange vorbei.

00:28:46: Papa geht es schon seit vielen Jahren wieder

00:28:49: besser.".

00:28:51: Mit diesen Worten legt er das Kissen auf den Bodenanker seiner Mutter.

00:28:57: Ich sehe wie sich eine tiefe Erleichterung auf seinem Gesicht ausbreitet.

00:29:03: Und bevor wir jetzt die Timeline wieder nach oben gehen in Richtung Gegenwart, versorgen wir noch beide Eltern mit Ressourcen.

00:29:13: Damit sie in dieser Ursprungssituation anders völliger, ressourcenvoller Präsenz sein können!

00:29:21: Für den Vater stellen wir uns vor – er kommt in dem Moment als der kleine Karim aus der Schule nach Hause kommt nicht aus der Flüchtlingsunterkunft sondern von einer Schicht im Krankenhaus.

00:29:34: Er hat den ganzen Tag auf eine Station gearbeitet, hat geholfen, Leben zu retten – sein Beruf ausgeübt, seine Berufung!

00:29:44: Er kommt nach Hause, erfüllt dankbar mit sich im Reinen und mit dieser Ressource ausgestattet kann er das Zeugnis seines Sohnes ganz ganz anders empfangen.

00:29:59: Mein Sohn, ich bin so stolz auf dich.

00:30:01: Das hast du wirklich gut gemacht!

00:30:03: Weiterso!".

00:30:05: Er nimmt ihn in den Arm und lässt ihn hochleben Und zur Feier des Tages gibt es das Lieblingsessen von Karim zum Abendbrot.

00:30:14: Die Mutter steht daneben und sieht wie ihr Mann und ihr Sohn gemeinsam feiern.

00:30:19: Auch ihre Ressource ist das Glück und der erfüllte Beruf des Mannes Und so kann sie sich vorbehaltlos mit freuen und gerne das Lieblingsessen ihres Sohnes kochen, weil heute ein guter Tag ist.

00:30:37: Und genau das ist der Moment in dem Karim noch einmal ganz deutlich spürt – es hatte nie etwas mit ihm zu tun!

00:30:45: Sein Vater hat ihm seinen Erfolg nicht missgönnt.

00:30:48: Er war nicht zu wenig, er war nicht falsch… Es war vielmehr die Situation des Vaters … Nicht mehr und nicht

00:30:57: weniger.".

00:30:59: Diese Klarheit macht es jetzt leichter als je zuvor.

00:31:05: Jetzt, sagt Karim, bin ich bereit!

00:31:09: Und mit seinem neuen Glaubenssatz – Ich erlaube mir beruflichen Erfolg und mein Potenzial voll zu entfalten – gehen wir die Timeline wieder hoch in Richtung Gegenwart Und auf jeden Bodenanker, den wir passieren schauen wir wie sich die Situation verändert hat.

00:31:30: Hier auf dieser Stelle spürt er nur noch die Freude.

00:31:35: Die Freude endlich sein Potenzial leben zu können!

00:31:41: Zum Beispiel auf dem Bodenankern der Kreismeisterschaft spürte Karim – sein Vater wäre da gewesen bei dem entscheidenden Endspiel Hätte einen erfüllten Job gehabt und hätte auf der Tribüne gestanden, hätte ihn angefeuert.

00:31:58: Und in diesem Bild spürt Karim wie er sich angespornt fühlt – das Vakuum in seinem Kopf einfach weg!

00:32:05: Er hätte das entscheidende Tor schießen können….

00:32:10: Wir gehen weiter….

00:32:11: Am Bodenanker des BWL-Studiums kein Vakum, kein innerer Drang sich abzulenken kein Kühlschrank, der plötzlich geputzt werden muss.

00:32:22: Karim lacht kurz auf – ich prokrastiniere nicht!

00:32:25: Ich kann einfach da sitzen und

00:32:27: lernen!".

00:32:29: Noch eine Station – das Steuerberater-Examen.

00:32:33: auch hier Konzentration, Fokus, kein innerer Saboteur, dem auf den Geist geht.

00:32:41: Und dann die Gegenwart.

00:32:44: Ich lade Karim ein, sich noch einmal vorzustellen wie er am Schreibtisch sitzt und seine Selbstständigkeit vorbereitet.

00:32:52: Die eigene Kanzlei das eigene Steuerbüro!

00:32:57: Er spürt eine große Freude – er hat Ideen, viele Ideen welche Menschen er unterstützen möchte was er anders machen will als in dem Büro wo er bisher arbeitet.

00:33:06: Und es fällt ihm jetzt leicht, den nächsten konkreten Schritt zu tun.

00:33:10: Einen Dienstleister auszusuchen, dem er die Erstellung seiner Website anvertrauen kann!

00:33:17: Und weil wir gerade auf der Timeline sind, reisen wir noch einen Schritt weiter – ein Jahr in die Zukunft!

00:33:24: Von dort aussieht Karim, die Website ist online, er hat das Gespräch mit seinem heutigen Arbeitgeber geführt und er hat gekündigt im Guten mit Respekt auf beiden Seiten und er betreut ein Jahr in der Zukunft seine ersten eigenen Mandanten, in seiner eigenen Steuerkanzlei.

00:33:46: So aufgestellt beenden wir für heute die Sitzung!

00:33:53: Lass mich als ein Epilogue hinzufügen, dass ein paar Wochen wirklich viel verändern können – das hat auch Karimir bewiesen, denn Einige Wochen später wieder vor mir sitzt, weil es noch das eine oder andere Thema gibt an dem er arbeiten möchte, sagte Susanne ich will dir zuerst etwas erzählen.

00:34:14: Und er erzählt dass er mit seinem Vater gesprochen hat, dass er ihm erzählt hat welche Wirkung dieser Moment damals auf ihn hatte als er eben die Trinnen gesehen hat im Gesicht des Vaters.

00:34:27: Sein Vater war sehr bewegt!

00:34:29: Er hat seinen Sohn fest in die Arme genommen und gesagt Das ist wirklich das Letzte, was ich damals wollte.

00:34:35: Dass du dafür dein Licht unter den Schätzel stellst, dass du dir deinen eigenen Erfolg nicht mehr erlaubst!

00:34:42: Es tut mir sehr leid, dass das so bei dir angekommen

00:34:46: ist.".

00:34:48: Und dann fuhr der Vater fort und ich freue mich wirklich sehr wenn du jetzt deinen eigenen Weg gehst.

00:34:54: Wenn ich irgendetwas tun kann?

00:34:56: Ich bin

00:34:59: da!".

00:35:04: nicht nur für Karim, sondern auch für diesen Vater der jahrelang aus dem Fenster geschaut hat.

00:35:11: Der sein Sohn nie bremsen wollte, den nur selbst nicht weiter kam und dessen Sohn jetzt endlich mit seiner Erlaubnis und mit seiner eigenen loslegen

00:35:22: kann.".

00:35:23: Denn wie gesagt, Prokrastination ist kein Disziplinproblem – es is ein Zustandsproblem, ein Zustandproblem deines Nervensystems!

00:35:34: Und Zustände haben immer eine Geschichte.

00:35:37: Und sie lassen sich erfolgreich verändern!

00:35:44: Wenn dich diese Episode berührt hat, dann schick sie jemanden der das gerade hören muss – vielleicht kennst du ja jemanden, der auch seit Jahren aus dem Fenster schaut und immer wieder den Kühlschrank putzt?

00:36:05: Eine Einladung an dich.

00:36:07: Eine Einladung zur Selbsterforschung, Selbsterfahrung wie immer du es nennen möchtest.

00:36:14: und wenn du es ausprobieren willst dann lade ich Dich ein Denk doch jetzt einmal an etwas das Du immer wieder vor Dir her schiebst Etwas dass Du wirklich willst und trotzdem nicht anpackst.

00:36:29: Wenn du kennst ja vielleicht das Gefühl, Du weißt genau was zu tun wäre und trotzdem tust du nichts außer vielleicht den Kühlschrank putzen.

00:36:39: Und dann leg jetzt deine Hand dorthin wo du dieses Gefühl spürst Dieses Gefühl.

00:36:46: ich weiß was zu Tun wäre aber irgendetwas hält mich zurück den Podcast anhalten und wenn du sie dann gefunden hast, dann lade ich dich ein.

00:37:07: Frag mal dein unbewusstes ganz ohne Druck, ganz ohne Erwartung!

00:37:13: Wann habe ich das zum alleraller ersten Mal gespürt?

00:37:17: Lass einfach in dir auftauchen was auftaucht Ein Bild eine Situation ein Gesicht vielleicht etwas das für dich überhaupt keinen Sinn macht oder vielleicht sehr viel.

00:37:30: Und dann frag dich einmal, wessen Schmerz habe ich damals auf mich genommen?

00:37:36: Wessen Last trage ich vielleicht heute noch aus Liebe und Loyalität.

00:37:43: Du musst es nicht sofort auflösen – es reicht es zu sehen!

00:37:47: Denn manchmal ist das Sehen eben schon der erste Schritt zurück zu

00:37:53: dir.".

00:38:01: sondern es ist NLP.

00:38:03: Systemisch, traumasensibel, tiefen wirksam!

00:38:07: Wenn du selbst das lernen möchtest Menschen so zu begleiten oder dich selbst endlich zu verstehen dann schau dir meine nächste NLP Practitioner Ausbildung an.

00:38:18: sie beginnt im September.

00:38:19: den Link findest Du in den Show Notes.

00:38:23: wenn ich diese Episode begrüht hat.

00:38:25: wenn du dich in Karin wieder erkannt hast ein bisschen oder ein bisschen sehr Dann abonniere den Wildcast.

00:38:32: Hinterlasse gerne eine Bewertung, jede Sterne-Bewertung hilft mir noch mehr Menschen zu erreichen die kein Wissens sondern eben ein Zustandsproblem haben und das vielleicht noch gar nicht wissen!

00:38:44: Und wie gesagt schickt diese Episode an jemandem der gerade aus dem Fenster schaut – und ich weiß warum.

00:38:53: Ich wünsche dir was Karim sich gewünscht hat und was er sich jetzt erlaubt Dass du dich siehst, dass du verstehst warum du tust was Du tust und dass du dir erlaubst das zu leben wofür du eigentlich hier bist.

00:39:09: Denn du hast kein Wissensproblem!

00:39:11: Du hast vielleicht ein Zustandsproblem Und der Zustand hat eine Geschichte und diese Geschichte die kannst du verändern.

00:39:22: Ich bin Susanne Lapp Das hier ist der Waldcast und ich freue mich dass du dabei warst.

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