🎧 71. Folge: „Irgendwie verliere ich meine Ziele immer wieder aus den Augen." Die Arbeit mit der systemischen Timeline

Shownotes

In dieser Folge erfährst du:

  • Warum wir Menschen Zeit räumlich abbilden und was deine Sprache darĂĽber verrät
  • Wie du deine eigene Timeline elizitierst (und was Zähneputzen damit zu tun hat)
  • Woran du eine unterstĂĽtzende Timeline erkennst
  • Warum Ziele in bestimmten Zeithorizonten „verschwinden" können und wie alte Erfahrungen sich in die Zukunft projizieren
  • Was es bedeuten kann, wenn du dir ein bestimmtes Alter nicht vorstellen kannst. Und wie systemische Verstrickungen mit Vorfahren auf der Timeline sichtbar werden
  • Zwei Reflexionsfragen, mit denen du deine eigene Zielarbeit ĂĽberprĂĽfen kannst

Wichtig: Wenn du beim Hören merkst, dass dich das Thema unbewusster Verbindungen zu deiner Familiengeschichte persönlich berührt, schau es dir nicht alleine an – such dir professionelle Begleitung.

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Herzlichst

Susanne

Transkript anzeigen

00:00:03: Martin ist Steuerberater, diszipliniert strukturiert erfolgreich.

00:00:08: Seine Wochenplanung sitzt seine zehn Jahresziele und seine Zehn-Jahrespläne auch – und trotzdem passiert ihm jedes Jahr dasselbe!

00:00:17: Er setzt sich Ziele, schreibt sie ordentlich in eine Excel-Tabelle und vergisst sie wochenlang bis er zufällig über die Datei stolpert.

00:00:26: ob sie da war.

00:00:27: ja noch was.

00:00:29: Als wir in der Sitzung seine innere Landkarte der Zeit erkunden, sagt er plötzlich einen Satz, den uns beide aufhorchen lässt.

00:00:37: Susanne – da ist nichts!

00:00:39: Es isst als ob meine Timeline irgendwo zwischen sechzig und fĂĽnfundsechzig einfach abricht.

00:00:47: Was dahinter steckt reicht zwei Generationen zurück Und es erklärt nicht nur, warum Martin seine Ziele immer wieder aus den Augen verliert sondern auch warum er sich nicht vorstellen kann, älter als sechzig zu werden.

00:01:06: In dieser Folge erfährst du wie wir Menschen zeitinnerlich abbilden, warum deine Ziele manchmal hochstäblich in einem Tal verschwinden und wie du herausfindest ob deine Zukunft wirklich dir gehört.

00:01:20: Herzlich willkommen im Wildcast!

00:01:22: Deine Coaching Podcast fĂĽr NLP & Systemic.

00:01:26: Ich bin Susanne Lapp, Gründerin von Wildwechsel dem NLP-Institut für Persönlichkeitsentwicklung.

00:01:33: Hier bekommst du keine Theorie, sondern echte Coachingpraxis!

00:01:38: Ich nehme dich mit in meine Sitzungen zu den Momenten, in denen sich wirklich etwas

00:01:43: verändert.".

00:01:45: Das Thema der heutige Folge liegt mir auch persönlich am Herzen – denn ich selbst nehme mir jedes Jahr zu Jahresbeginn einen ganzen Nachmittagzeit nur dafür meine Ziele für das neue Jahr auf meiner Timeline zu verankern.

00:02:01: Was eine Timeline ist, erfährst du gleich!

00:02:04: Nur so viel vorab, seit ich es so mache, verliere ich meine Zielen nicht mehr aus den Augen – die sind einfach da, sichtbar an ihrem Platz in der richtigen Entfernung.

00:02:17: Mein Klient Martin kannte diese Methode oder dieses Instrument der Timeline noch nicht Und vielleicht geht es dir ja wie ihm.

00:02:26: Das erste Halbjahr-Zwanzig-Sächsenzwanzig ist rum und von den guten Vorsätzen aus dem Januar ist irgendwie nicht viel übrig, dann ist diese Folge für dich!

00:02:39: Mein Klient heute heißt Martin – er ist selbstständiger Steuerberater und führt eine Kanzlei mit vier Angestellten.

00:02:48: Jetzt sitzt er mir gegenüber und der Anlass ist schnell erzählt….

00:02:52: Das erste Halbjahr, es ist vorbei.

00:02:56: Zum Jahresbeginn hatte er sich Ziele gesetzt und nun stellt er fest, er liegt ĂĽberhaupt nicht im Zeitplan.

00:03:04: Was ihn dabei am meisten irritiert?

00:03:07: Er kann es sich nicht erklären!

00:03:10: Martin beschreibt sich selbst als durchaus diszipliniert – und trotzdem sagt er diesen Einsatz der dieser Folge ihren Titel

00:03:19: gibt.".

00:03:20: Irgendwie verliere ich meine Ziele immer wieder aus den Augen.

00:03:26: Entsprechend frustriert es er, zumal das Ganze langsam zu Lasten seines beruflichen Erfolgs geht!

00:03:35: Manch das kann ich echt gut verstehen, dass dich das belastet.

00:03:39: Erzähl doch mal um welche Ziele geht es denn genau?

00:03:43: Er beginnt zu berichten.

00:03:45: Anfang des Jahres habe er sich wie schon in den Jahren davor Ziele gesetzt.

00:03:50: Dieser habe er auch schriftlich fixiert.

00:03:53: Okay, sage ich – das ist schon mal sehr gut!

00:03:56: Und um welche Ziele handelt es sich jetzt?

00:03:59: Er berichtet dass er seine Ziele in private und berufliche Ziele unterteilt.

00:04:05: Privat geht es ihm darum regelmäßig etwas für sein Körper zu tun.

00:04:09: Er will zweimal pro Woche joggen und zweimal per Woche Krafttraining machen.

00:04:15: Außerdem regelmäßig Zeit mit den Töchtern verbringen.

00:04:18: Beruflich will er mit seiner Kanzlei organisch wachsen.

00:04:23: Dafür hat er sich vorgenommen, einen Steuerberater oder eine Steuerberaterin einzustellen und dazu zwei Steuerfachkräfte.

00:04:33: Prima sage ich!

00:04:34: Hast du dir denn dafĂĽr auch ein konkreten Zeitrahmen vorgenommen?

00:04:38: Hinreichend konkret sind deine Ziele nämlich – und das ist schon mal die erste Hürde an der viele bei der Zieldefinition scheitern dass ihre Ziele zu unspezifisch bleiben.

00:04:51: Also gibt es einen konkreten Zeitplan?

00:04:54: Er druckst so ein bisschen herum, dann sagt er – grundsätzlich schon!

00:04:59: Ich weiĂź ja das Ziele immer smart definiert sein sollen.

00:05:03: Das habe ich bereits im Studium gelernt.

00:05:05: Sehr gut, dann lass uns mal schauen, woran es harpert.

00:05:08: Er antwortet….

00:05:11: Ich schreibe sie mir auf, wie man es eben machen soll.

00:05:19: Smart also auch mit einem konkreten Zeitplan versehen – ordentlich in einer Excel-Tabelle!

00:05:26: Und dann vergesse ich es irgendwie?

00:05:29: Ich weiĂź selbst nicht wie.

00:05:30: Manchmal denke ich dann zwei, drei Wochen nicht daran und dann fragt entweder meine Frau, wie wir stehen oder ich stolper fast aus Versehen über die Excel-Datei, die ich direkt auf dem Desktop liegen habe….

00:05:43: Und dann ist es so ein Moment wie Ups, da war ja noch was.

00:05:47: Da mache ich wieder ein bisschen Wasser dran – zwei, drei, vier Tage.

00:05:51: und dann verliere ich die Ziele wieder aus den Augen!

00:05:56: Ich weiß einfach nicht, was da schiefläuft.

00:05:59: Okay sage ich….

00:06:00: und geht dir das mit allen Zielen so?

00:06:02: Also mit allen Zeithorizonten oder gibt es spezielle Zeithorizonte bei denen es dir besonders schwer

00:06:08: fällt?!

00:06:10: Er denkt kurz nach.

00:06:12: Spannende Frage!

00:06:13: DarĂĽber habe ich so noch nie nachgedacht.

00:06:16: Also, bei kurzfristigen Zielen habe ich das Problem glaube ich nicht!

00:06:21: Wenn ich meine Woche plane kann ich das ersten sehr gut und zweitens zieht es auch durch.

00:06:28: Das ist gar nicht das Problem.

00:06:30: Und ich glaube, es geht doch ganz gut mit Zielen bis zu vier Wochen.

00:06:35: Da bin ich sehr strukturiert und setze dann entsprechend um.

00:06:39: Okay?

00:06:41: Wie ist es mit längerfristigen?

00:06:44: Er überlegt kurz, jetzt wo du sagst mit längerfristigen Zielen geht es auch wieder ganz gut.

00:06:50: Jedenfalls wenn es Ziele sind die irgendwo so zwischen zwei und zehn Jahren liegen Wenn es zum Beispiel um die Finanzierung unseres Hauses geht oder um die Ausbildung unserer Töchter?

00:07:02: Das kriege ich alles ganz gut hin.

00:07:04: Schön sage ich das schafft ja nicht jeder.

00:07:07: Aber weißt Du was ich mir schon ein paar mal durch den Kopf habe gehen lassen fragt Martin Und was mir jetzt in unserem Gespräch ganz deutlich wird?

00:07:16: Na, Martin nickt.

00:07:20: Also irgendwie kann ich auch nicht weiter als bis sechzig planen!

00:07:24: Mir ist schon ein paar Mal aufgefallen dass sich mehr Gedanken ĂĽber meine Altersvorsorge machen sollte.

00:07:31: Das ist ja für mich als Selbstständigen sehr wichtig.

00:07:34: Aber irgendwie kann mir gar nicht vorstellen das ich älter als Sechzig werde.

00:07:39: Okay aber gesundheitlich gibt es dafĂĽr keinen Grund versichere ich mich.

00:07:44: Nein, nein sagt Martin.

00:07:45: Ich bin topfit oder wie mein Arzt sagen würde altersgerecht ich mache regelmäßig Sport alles prima und genau deswegen fährt Martin fort.

00:07:56: irritiert mich das manchmal so sehr dass sich mir nicht vorstellen kann älter als sechzig zu werden.

00:08:02: langsam bedrĂĽckt mich das auch jetzt mit vierzig.

00:08:06: dann mĂĽsste ich ja langsam jetzt anfangen fĂĽrs alter mal was zurĂĽckzulegen.

00:08:11: und das hast du bis jetzt noch nicht gemacht frage ich.

00:08:14: nee ĂĽberhaupt nicht.

00:08:15: Es scheint mir irgendwie komplett sinnlos.

00:08:19: Okay, kann mir vorstellen dass sich das beunruhigt!

00:08:23: Und jetzt wo wir darĂĽber reden?

00:08:25: Das ist das erste Mal daĂź ich das so formuliere Aber genauso is es Gut dann schlage ich ihm vor Dass wir mit einem Konzept arbeiten DaĂź sich Timeline nennt Zeitlinie.

00:08:38: Ich erkläre ihm, dass wir Menschen zeiträumlich kodieren.

00:08:43: Das sind in unserem Gehirn die Bereiche für räumliche Vorstellung, für räümliches Sehen und für Zeit unmittelbar nebeneinander liegen.

00:08:51: Und dass sich das auch in unserer Spare zeigt!

00:08:55: So sprechen wir davon, daß eine Herausforderung vor uns liegt oder daß wir etwas hinter uns gelassen haben – oder dass wir etwas links liegen lassen.

00:09:06: Deshalb haben wir alle unbewusst eine räumliche Abbildung von

00:09:11: Zeit.".

00:09:12: Und wenn wir uns diese räumliche Abbildung bewusst machen und einzelne Punkte, einzelne Ereignisse miteinander verbinden entsteht eine Timeline.

00:09:23: Unsere ganz individuelle Abbildung von Zeit.

00:09:27: Jeder Mensch hat seine eigene Timeline erklär ich Martin – deswegen gibt es dabei kein richtig und kein falsch!

00:09:35: Aber manche Timelines weisen spezielle Eigenschaften auf die sie weniger gut geeignet machen zum Verfolgen von Zielen, wie in seinem Fall bei der Altersvorsorge.

00:09:48: Er hört aufmerksam zu, nickt und fragt – um was machen wir jetzt?

00:09:54: Ich wĂĽrde sagen, wir elizitieren mal deine Timeline!

00:09:58: Elizitiert heiĂźt in diesem Fall und in jedem anderen herausarbeiten.

00:10:03: Hast du dazu Lust?

00:10:05: Ernickt lass uns anfangen Lass uns einen kurzen Einschub machen, bevor wir dann gleich fortfahren.

00:10:13: Die Timeline gehört für mich tatsächlich zu den vielseitigsten und mächtigsten Werkzeugen im NLP!

00:10:21: Wir setzen sie wie heute bei Martin ein wenn es um Schwierigkeiten mit der Zielerreichung geht.

00:10:28: Sie eignet sich aber genauso gut hervorragend für Themen die sich immer wieder ereignen – Wiederkerne Ängste, wiederkernte Schuldgefühle... das Gefühl, ständig unter Zeitdruck zu stehen oder die allgemeine Schwierigkeit sich im Leben zu orientieren.

00:10:46: Also zu wissen wo man eigentlich steht und wohin man will.

00:10:52: Denn all diese Themen haben eins gemeinsam Sie hängen damit zusammen wie wir Zeit innerlich abbilden Und genau deshalb verändert sich oft erstaunlich viel wenn wir an dieser inneren Landkarte arbeiten.

00:11:07: Das ist auch der Grund, warum wir in der NLP Master Ausbildung fĂĽr fortgeschrittene Anwender ein ganzes Wochenende widmen.

00:11:20: Aber jetzt zurĂĽck zu Martin!

00:11:23: Ich stelle mich also an das Flipchart, nehme einen Stift in die Hand und erkläre Martin dass eine Timeline zwei Aspekte hat.

00:11:32: Grundsätzlich geht es darum wie und wo wir Ereignisse im Raum verorten.

00:11:38: Das ist zum einen die Entfernung, also ein Meter vor uns, zwei Meter hinter uns, zweimeter vor uns ,ein Meter rechts von uns oder drei Meter hinter us und zum anderen die Höhe in der wir etwas sehen – auf Augenhöhe unterhalb der Augenhöher, leicht oberhalb der Augenhöhe, ein Meter oberhalf der Agenhöhe

00:12:02: etc.,

00:12:03: etc.. Und deshalb ist es sinnvoll die Timeline eines Menschen zweimal zu erfassen, wenn man herausarbeiten will wie er die Dinge abbildet.

00:12:14: Einmal in der Draufsicht um Entfernung und Richtung zu bekommen und einmal von der Seite um ein Gespür für die Höhe zu bekommen.

00:12:24: Warum entscheide ich mich mit Martin fĂĽr die Arbeit mit der Timeline?

00:12:28: Aus zwei GrĂĽnden!

00:12:30: Erstens Martin hat gesagt, dass er seine Ziele immer wieder aus den Augen verliert.

00:12:36: Ich nehme das tatsächlich wörtlich – denn genau das kann ein Hinweis darauf sein, dass seine Timeline zumindest in dem entsprechenden Zeitabschnitt für ihn nicht einsehbar ist!

00:12:49: Und zweitens Er hat gesagt , dass er sich nicht vorstellen kann älter als sechzig zu werden Und das ist oft ein Hinweis darauf, dass die Timeline ab einem bestimmten Punkt nicht mehr abgebildet ist.

00:13:03: Man könnte auch sagen, dass sie zu kurz ist.

00:13:06: Oft hat der systemische Hintergründe – in jedem Fall lohnt es sich genau hinzuschauen!

00:13:14: Nachdem ich ihm das erläutert habe beginnen wir mit ein paar Fingerübungen.

00:13:20: Ich lade Martin also ein, einmal daran zu denken wie er sich heute Morgen die Zähne geputzt hat und zu schauen wo dieses Bild vor seinem inneren Auge auftaucht.

00:13:32: Er zeigt auf einen Punkt ziemlich genau auf Augenhöhe ungefähr dreißig Zentimeter vor ihm ganz leicht nach links verschoben.

00:13:42: Auf dem Flipchart habe ich fĂĽr ihn ein Kopf in der Draufsicht gezeichnet.

00:13:47: Dort mache jetzt das erste Kreuz Für das Zähneputzen leicht links vor dem Kopf und natürlich leicht vorne.

00:13:57: Sehr gut sage ich!

00:13:58: Und jetzt denkt doch mal an das vergangene Weihnachtsfest, wo erscheint dieses Bild von deinem inneren Auge?

00:14:06: Er überlegt kurz und sagt dass es ungefähr fünfzig Zentimeter vor mir und ein bisschen weiter noch nach links außen verschoben als das Bild vom Zähneputzen.

00:14:17: Auch an dieser Stelle mache ich auf der Flip-Chart ein Kreuz.

00:14:22: Beides sagt er, sieht er auf Augenhöhe.

00:14:26: Entsprechend mache ich in der Seitenansicht die Kreuze.

00:14:31: Prima sag' ich.

00:14:32: und jetzt denk mal an deine Einschulung also ein Ereignis als du ungefähr sechs Jahre warst!

00:14:38: Wo siehst Du das Bild von Deiner EinschĂĽlung?

00:14:41: vor Deinem inneren Auge?

00:14:44: Auch hier ĂĽberlegte einen Moment.

00:14:47: Das ist ziemlich weit links, ungefähr drei oder vier Meter links von mir und etwa vier Meter vor mir.

00:14:55: Und ja – leicht oberhalb der Augenhöhe!

00:15:00: Auch dafĂĽr mache ich entsprechend die Kreuze auf der Flipchart.

00:15:06: Martin gehört offensichtlich zu den Menschen, die ihre Vergangenheit links vor sich sehen.

00:15:11: Das sind in unserem Kulturkreis relativ häufig… Eine verbreitete Alternative, Menschen – viele Menschen in Deutschland sehen ihre Vergangenheit auch links hinter sich.

00:15:23: Das ist wie so oft da gibt es kein richtig und kein falsch!

00:15:29: Und dann bitte ich Ihnen das wir uns mal der Zukunft zuwenden also dann er….

00:15:35: Ich wiederhole?

00:15:37: Also dass er an das Abendbrot denkt, dass er heute Abend noch essen wird Eine Ereignis, das unmittelbar in der Zukunft liegt.

00:15:47: Erhebt die rechte Hand hält sie ungefähr dreißig Zentimeter vor sein rechtes Auge leicht nach rechts versetzt und sagt hier erscheint das Bild Prima sage ich und mache wieder ein Kreuz an den entsprechenden Stellen auf der Flipchart.

00:16:04: Dann bitte ich Ihnen etwas zu denken dass er sich für das kommende Wochenende vorgenommen hat Da möchte ich mit meiner Frau ins Kino gehen sagte dass sich ungefähr sechszig Zentimeter vor mir noch ein bisschen weiter nach rechts verschoben, leicht oberhalb meiner Augenhöhe.

00:16:22: Wieder mache ich die entsprechenden Kreuze und jetzt sage ich nur zum SpaĂź.

00:16:27: Denk doch mal an Arbeiten, die du typischerweise am Ende des Monats in deiner Kanzlei erledigst.

00:16:33: Zum Beispiel den Monatsabschluss.

00:16:35: ja der ist noch ein bischen weiter vorne noch etwas weiter rechts und noch etwas weiter oberhalb der Augenhöhe.

00:16:44: Nachdem auch diese Kreuze gemacht sind, frage ich ihn Uda Ladin ein – Und jetzt denk doch mal an dein Ziel bis Ende des Jahres einen weiteren Steuerberater eine weitere Steuerberaterin für deine Kanzlei zu gewinnen!

00:17:00: Erzögert und schaut mich verwundert an.

00:17:04: Susanne, das ist jetzt ganz, ganz komisch.

00:17:06: Es fĂĽhlt sich an als ob die Timeline da verschwindet!

00:17:11: Okay... etwas Ähnliches hatte ich vermutet.

00:17:16: aber sag doch mal was genau meinst du mit verschwindelt?

00:17:19: Da gibt es grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten erkläre ich ihm.

00:17:23: entweder fĂĽhlt es sich so an as ob die timeline in dem betreffenden Bereich von Nebel umgeben ist oder als ob sie in der Dunkelheit liegt oder sie ist nach unten ausgebeult sodass du die Ereignisse, die quasi im Tal liegen gar nicht sehen kannst.

00:17:40: Manchmal macht sie auch eine Delle nach oben so dass der Bereich nach oben aus deinem Blickfeld verschwindet.

00:17:47: Wie ist es bei dir?

00:17:48: Schau mal genau hin fĂĽhl mal in dich hinein.

00:17:53: Ja er fĂĽhlt in sich hinein.

00:17:56: dann sagt er Es fühlt sich tatsächlich an als ob meine Timeline da ne Delle hat.

00:18:03: wie cool.

00:18:05: Nach unten vergewissere ich mich, ernickt.

00:18:08: Ich male eine entsprechende Delle in die Ansicht auf dem Flipchart, die die Timeline von der Seite zeigt.

00:18:16: Er schaut weiter irritiert.

00:18:17: weiĂź du was noch komisch ist?

00:18:20: Sags mir!

00:18:22: Ich habe das eben erst gar nicht so bemerkt.

00:18:24: aber jetzt wo du es sagst, der Bereich scheint tatsächlich irgendwie im Nebel zu liegen.

00:18:30: Leicht dunkel... Ist das nicht spannend?

00:18:32: sage Woran liegt das, Susanne fragte?

00:18:36: Das erklärt ihr gleich.

00:18:38: Lass uns deine Timeline erst noch fertig elizitieren und dann fangen wir selbstverständlich an sie zu verändern!

00:18:46: Also lad ich ihn ein.

00:18:48: Denk mal als nächstes an eine Ereignis dass ungefähr in sieben bis zehn Jahren stattfindet so etwas wie die Verlängerung der Finanzierung eures Hauses vielleicht.

00:18:59: Schau Wo das vor deinem inneren Auge erscheint.

00:19:04: Auch hier schaut er an Moment, dann sagt er dass ich ungefähr zweieinhalb drei Meter vor mir noch ein bisschen weiter oben und noch ein wenig weiter nach rechts außen versetzt.

00:19:18: Ich nicke mache die entsprechende Kreuze.

00:19:21: Und jetzt denk doch mal an deinen fĂĽnfundfĂĽnfzigsten Geburtstag Der liegt ca.

00:19:27: fĂĽnfzehn Jahre in der Zukunft.

00:19:29: Ja sagte Das sind circa vier Meter vor mir, wieder ein bisschen weiter oben und noch weiter rechts auĂźen.

00:19:37: Auch dafĂĽr mache ich einen Kreuz auf dem Flip-Chart!

00:19:40: Dann sage ich – und jetzt denk doch mal an deinem fünfundsechzigsten Geburtstag wenn du dich also so langsam auf den Ruhestand vorbereitest.

00:19:49: Er schaut und irgendwie werden die Fragezeichen in seinen Augen immer größer.

00:19:55: Dann sagt er – Susanne da ist nichts Da ist kein Nebel, da ist keine Dunkelheit.

00:20:02: Da is einfach nichts!

00:20:05: Als ob meine Timeline irgendwo zwischen meinem fünfundfünfzigsten und meinen fünfundsechzigsten Geburtstag plötzlich abricht.

00:20:13: Okay sage ich und notiere auf den Flip-Chart das wie ich extra dazuschreibe vorläufige Ende seiner

00:20:22: Timeline.".

00:20:23: Was heißt das zu seiner Frage der Michörber irritiert?

00:20:28: Brüge ihn, das heißt auf alle Fälle eins nicht.

00:20:31: Das heiĂźt bestimmt nicht dass du da stirbst.

00:20:34: Kann ich dir jetzt schon versprechen?

00:20:36: Dann ist ja gut.

00:20:37: Eratmet aus!

00:20:39: Und damit du gleich verstehst was wir tun sage ich möchte ich dir zuerst erklären dass es Merkmale gibt die unterstützende also hilfreiche Timelines Zeitlinien kennzeichnen Für unsere Arbeit gerade sind teilrelevant.

00:20:55: Erstens die Timeline ist bei Bedarf gut einsehbar.

00:20:59: Es existieren eben keine dunklen oder nebulösen Stellen, denn die aufrecht zu halten ist für den Energiehaushalt des Gehirns sehr anstrengend.

00:21:11: Zweitens die Darstellung der Timeline ermöglicht ein angemessenes Zeitmanagement.

00:21:17: und drittens die Timeline gehört wirklich dem Klienten Denn manchmal liegen auf der Timeline systemische Lasten.

00:21:26: Übernommenes Leid aus der Herkunftsfamilie, Loyalitäten gegenüber der HerKunfts-Familien oder die Identifizierung mit einem Vorfahren was dann die gesamte Timeline beeinflusst.

00:21:40: Dann wirkt die Timeline zwar formal sauber aber die Zukunft fĂĽhlt sich irgendwie trotzdem schwer an.

00:21:48: Eine funktionale Timeline dagegen vermittelt das GefĂĽhl Das ist mein Leben, meine Zeit, mein Weg.

00:21:57: Als ich Martin diese Kriterien erläutert habe schaut er mich mit großen Augen an.

00:22:02: Susanne!

00:22:03: Ich glaube auch der letzte Punkt ist irgendwie superrelevant fĂĽr mich.

00:22:08: Ich hatte nämlich oft den Eindruck das mein Leben gar nicht mein Leben isst.

00:22:12: Aber es ja totaler Quark, wessen solls denn sonst sein?

00:22:16: Interessanter Hinweis sage ich lass uns das gleich anschauen.

00:22:20: aber zuerst kĂĽmmern wir uns um die Delle in deiner Timeline, die dir dazu fĂĽhrt dass du deine Jahresziele immer wieder aus den Augen verlierst.

00:22:30: Denn schau mal!

00:22:31: Der Bereich indem Du Deine Ziele immer wieder von den Augen verliest.

00:22:36: der Zeitraum zwischen wenigen Monaten und einem Jahr liegt genau in dieser Delle die Du beschrieben hast.

00:22:45: Kein Wunder also das Du Deines Ziele im wahrsten Sinne des Wortes immer aus den Augen verlierst, du kannst sie ja gar nicht sehen.

00:22:55: Lass uns das zuerst begradigen!

00:22:58: Er nickt Ja unbedingt?

00:23:01: Okay lade ich ihn ein – Du hast ja auch gesagt dass diese Stelle irgendwie dunkler und neblicher ist als der Rest.

00:23:09: Deswegen stell dir doch als erstes einmal vor, dass ĂĽber dieser Stelle jetzt die Sonne aufgeht so daĂź dieser Bereich langsam heller und klarer wird.

00:23:21: Ich gebe ihm ein Moment Zeit, das auszuprobieren.

00:23:25: Ja, sagt er – es passiert etwas ganz Eigenartiges!

00:23:29: Es funktioniert, es wird

00:23:31: heller.".

00:23:33: Und ich habe gedacht, dass fĂĽhlt sich wirklich gut an, weil ich jetzt gleich besser sehen kann was ich eigentlich will.

00:23:41: Aber während es heller wird merke ich, dass mir etwas schwindelig wird und irgendwie krieg' ich so einen Druck in der Magen ging'.

00:23:49: sehr spannend sage ich, dass du das so klar benennen kannst.

00:23:54: Was machen wir jetzt, fragte?

00:23:56: Das sehen wir uns gleich an!

00:23:58: Vor erledigt dich noch ein, stell dir vor deine Timeline ist wie eine Art Bindfaden und jetzt ziehst du am Ende dieses Bind fadens sodass er sich spannt und die Delle in der deine Jahresziele bisher verschwunden sind, sich also hebt so dass die Timeline insgesamt leicht ansteigt und du auch die Ziele in diesem Jahreszeitraum gut sehen kannst.

00:24:24: Wie fĂĽhlt sich das fĂĽr dich an?

00:24:27: Ich lasse ihm einen Moment Zeit es auszuprobieren, er guckt verwundert, Susanne ich will das eigentlich wirklich gern machen aber jetzt habe ich noch mehr Bauchwehre als vorher!

00:24:38: Ich hab den Eindruck, ich will mich damit irgendwie gar nicht beschäftigen.

00:24:43: Okay sage Aber ein fachliches Problem, wenn es um die Einstellung neuer Mitarbeiter geht hast du ja nicht.

00:24:49: Richtig?

00:24:51: Ernickt!

00:24:51: Richtig!

00:24:53: Dann sind wir uns beide einig dass deine Bauchschmerzen nicht an mangelndem Fachwissen liegen können.

00:24:59: Er sagt Ja da haste recht.

00:25:03: Okay lade ich ihn ein.

00:25:05: dann erzähl mir doch mal den ersten Gedanken der dir in den Kopf kommt.

00:25:10: wenn Du an frĂĽher denkst vielleicht an Deine Kindheit Und an Jahresziele lad ich ihn ein.

00:25:17: Er wird leicht, leichter und sagt er mir kommen sofort Zeugnisse in den Kopf.

00:25:23: Zeugnisse im Sinne von Schulzeugnissen frage ich?

00:25:26: Absolut!

00:25:27: Was hat es damit auf sich?

00:25:29: Nun sagte er Es gab eine Zeit da habe mich in der Schule wirklich schwer getan.

00:25:35: Das war nachdem meine Eltern sich getrennt hatten.

00:25:38: Da war ich in der zweiten Klasse musste vorĂĽbergehend bei meinem Vater leben und habe mich sehr, sehr unwohl gefĂĽhlt.

00:25:46: Entsprechend haben meine Noten gelitten.

00:25:49: Und jedes Mal wenn es Zeugnisse gab – und mein Zeugnis viel schlechter war als das meines Bruders – gab es großes Theater!

00:25:58: Ich hab dann kein Taschengeld bekommen und musste die ganzen Ferien nach Hilfe nehmen.

00:26:02: Es war einfach schrecklich.

00:26:04: Verstehe….

00:26:06: ich hab jetzt verstanden was

00:26:08: passiert.".

00:26:09: Martin projiziert frĂĽhere Erfahrungen, die er mit diesem Zeitraum dem Jahreshorizont gemacht hat in die Zukunft.

00:26:17: Offensichtlich versucht sein Unbewusstes ihn zu schĂĽtzen, indem es diesen fĂĽr ihn so belasteten Zeitraum unsichtbar

00:26:24: macht.".

00:26:25: Ich teile meine Überlegung mit Martin – das macht sofort Sinn für mich bestätigt er!

00:26:35: Deswegen lade ich ihn ein, macht dir einmal ganz bewusst klar, dass was du jetzt mit einem Jahresziel verbindest gehört auf deiner Timeline eigentlich in die Zeit als du acht oder neun warst.

00:26:49: Und ĂĽberhaupt nicht ins Hier und Jetzt?

00:26:52: Er lacht kurz auf ist ja völlig verrückt wie die Zukunft von der Vergangenheit beeinflusst wird!

00:26:59: Nicht wahr?

00:26:59: Ich nicke Nachvollziehbar.

00:27:02: das dein Unbewusstes das verwechselt trotzdem nicht sinnvoll.

00:27:07: Okay, was machen wir jetzt?

00:27:10: Wir versuchen etwas sage ich das bei den meisten deutlich leichter funktioniert als man am Anfang glaubt!

00:27:17: Wir bringen diese Projektion dahin zurück wo sie eigentlich hingehört und dazu lade ich dich ein stell dir vor dass du dieses Gefühl der Seite, die für dich die Zukunft repräsentiert auf die linke Seite schiebst.

00:27:40: Auf die Seite, Die für Dich für die Vergangenheit steht und zwar ungefähr an die Stelle deiner Timeline, an der du acht oder neun Jahre alt warst.

00:27:51: Ich gebe ihm einen Moment diese Veränderung

00:27:54: vorzunehmen.".

00:27:57: Er atmet hörbar auf, die Anspannung weicht ein Stück aus seinem Körper – das hat tatsächlich funktioniert, sagt er.

00:28:04: fast unglaublich!

00:28:05: Hätte ich nicht gedacht.

00:28:07: und es fühlt sich tatsächlich gleich viel, viel besser an wenn ich da in die Zukunft schaue wie befreit.

00:28:15: Ich kann seine Ăśberraschung verstehen!

00:28:17: Es passiert immer wieder dass die Arbeit mit der Timeline so schnelle Ergebnisse liefert das die Klientinnen völlig überrascht sind.

00:28:27: dabei bedeutet immer wieder natĂĽrlich nicht immer.

00:28:31: Im Einzelfall kann es also durchaus ein längerer Prozess sein, diese Projektion auf der Timeline aufzulösen.

00:28:39: Das sei an dieser Stelle aus Transparenzgründen auch erwähnt.

00:28:44: Aber erst mal freue ich mich mit Martin!

00:28:47: Ich leide ihn ein.

00:28:48: und wie ist es jetzt wenn du einen Symbol zum Beispiel für deinen zukünftigen Mitarbeiter deine zukünfte Mitarbeiterin ungefähr im Abstand von einem Jahr in der Zukunft auf deiner Timeline platziert, so dass du es gut sehen kannst.

00:29:05: Ein Lächeln breitet sich auf seinem Gesicht aus.

00:29:07: und was passiert frag ich?

00:29:09: Ich habe gerade das Clubhaus meines Tennisvereins auf diesen Punkt der Timeline

00:29:14: gestellt."

00:29:15: – Interessant sage ich!

00:29:17: Ja, weil ich plane dann endlich wieder mehr Tennis zu spielen.

00:29:21: Das fühlt sich richtig gut an….

00:29:24: Prima lad ich ihn ein, dann schau mal ob die Helligkeit dieses Bildes jetzt fĂĽr dich passt.

00:29:30: Ja das sieht sehr gut aus.

00:29:33: Schön hell!

00:29:34: Ich kann alles gut erkennen und ich kann kaum erwarten endlich die nächsten Schritte zu gehen und die Stellen an Zeige zu veröffentlichen.

00:29:43: Dann bin ich ja beruhigt.

00:29:45: damit haben wir den ersten Teil unserer Arbeit beendet.

00:29:51: Wollen wir uns gleich das Thema mit dem Ende deiner Timeline anschauen?

00:29:58: Heute möchte er sich also anschauen, wieso er solche Schwierigkeiten hat – sich um seine Altersvorzuge zu kümmern.

00:30:25: Wieso er den Eindruck hat, dass es sowieso keinen Sinn ergibt, sich um die Zeit nach seinem sechzigsten Geburtstag zu kĂĽmmern?

00:30:34: KĂĽmmer gerne machen!

00:30:36: Dafür hat sich ein Einstieg bewährt bei dem manche Kurz erschrecken war nicht infor aber du wirst sehen, es funktioniert wirklich gut.

00:30:46: Ich bin echt neugierig, sagt er.

00:30:48: Ich erkläre ihm, dass ich ihn gleich in eine leichte Trance bringen werde weil eine lechte Trance den Zugang zu seinem Unbewussten öffnet und das ich ihn dann fragen werde welche Zahl erscheint wenn er an das Ende seines Lebens denkt.

00:31:06: Okay also lade ich ihn ein zwei drei mal tief ein- und auszuatmen.

00:31:16: und dann bitte ich ihn, sein Unbewusstes möge ihm einmal die Jahreszahl hochschicken, die sich für ihn stimmig anfühlt für das Ende seines Lebens.

00:31:27: Ich merke, dass er stockt!

00:31:29: Er sieht sehr irritiert

00:31:31: aus.".

00:31:31: – Was passiert denn gerade, frage ich?

00:31:33: – Susanne, das war grad sehr komisch.

00:31:36: Ich habe mein Unbewusstes gefragt und es hat tatsächlich nicht eine sondern zwei Zahlen geschickt.

00:31:43: Magst du sie mir

00:31:44: nennen?".

00:31:46: Das wäre zum einen eben die Sechzig und zum anderen, Simon Achtzig.

00:31:52: Dieses Muster sehe ich tatsächlich häufig, erkläre ich Martin wenn zumindest ein Teil der Timeline gar nicht die eigene ist.

00:32:00: Wenn man mit einem Vorfahren identifiziert ist also innerlich in das Schicksal eines Vorfahren hineingezogen wurde So was gibt's?

00:32:10: Ja bestätige Ich!

00:32:11: Das sehe ich in meiner Arbeit immer wieder.

00:32:14: In meiner NLP Master Ausbildung, wo ich das als Format anbiete sind eigentlich immer zwei drei Teilnehmende dabei bei denen das tatsächlich der Fall ist.

00:32:24: Okay sagt Martin dann ist es ja wirklich nicht ungewöhnlich.

00:32:28: Absolut bestätige ich!

00:32:30: Deswegen überleg doch einmal hast du vielleicht ein Vorfahren in Einzelfällen auch eine Vorfahrerin oder die mit sechzig gestorben?

00:32:41: Er wird kreidebleicht tatsächlich, mein Großvater väterlicherseits.

00:32:46: Er hatte eine Nebenerwerbslandwirtschaft und war wohl dabei am Trecker zu schrauben als der Trecker ins Rollen kam – und er wurde unter diesem Trecker begraben!

00:32:57: Mein Vater hat ihn gefunden.

00:32:58: da war ich noch sehr klein….

00:33:00: Ich habe gar keine Erinnerung an diesen GroĂźvaters.

00:33:04: Das ist ein ganz typisches Beispiel versichere Noch bevor ich weiter erklären kann, fällt Martin mir ins Wort.

00:33:12: Ich habe allerdings sehr häufig gehört als ich klein war, dass sich wie mein Großvater sei – das ich dieselben Augen hätte wie er, dass ich die selber Art hätte Witze zu erzählen was ich als Kind sehr gerne gemacht habe.

00:33:25: und mein zweiter Vorname Wilhelm ist der Vornamen dieses GroĂźvaters.

00:33:31: Er schaut mich völlig erstaunt an!

00:33:33: Ich nicke?

00:33:34: Ja, das ist typisch.

00:33:35: Wollen wir das jetzt

00:33:36: auflösen?!

00:33:39: Gut, dann lade ich ihn ein sich diesen GroĂźvater einmal vor seinem inneren Auge vorzustellen.

00:33:48: Das funktioniert obwohl er ihn nie kennengelernt hat.

00:33:52: Ennickt?

00:33:52: Ja!

00:33:53: Ich habe einen Bild.

00:33:55: Ich leite den Dialog mit seinen Großvaters an und gebe Martin die Sätze vor.

00:34:01: Sag einmal zu deinem GroĂźvatar, Er wiederholt den Satz.

00:34:09: Und doch habe ich oft gehört, dass ich dir sehr, sehr ähnlich bin!

00:34:15: Ich trage sogar deinen Vornamen und irgendwie bin ich unbewusst in dein Schicksal hineingerutscht.

00:34:23: Ich habe unbewusst mein Sterbedatum mit deinem

00:34:27: verwechselt.".

00:34:28: Und so hatte ich immer den Eindruck das es gar keinen Sinn ergibt mich um eine Altersvorsorge zu kümmern – um die Zeit nach meinem sechzigsten Geburtstag, weil es sich so anfühlt als ob ich diese Zeit sowieso nicht erreiche.

00:34:44: Gerade frage ich mich, möchtest du das überhaupt?

00:34:48: Der GroĂźvater schĂĽttelt vor Martins inneren Auge und setzt den Kopf ein.

00:34:53: Nein auf gar keinen Fall!

00:34:55: Okay, gebe ich Martin weiter vor dann sag doch mal Dann wäre es ja sicher in Ordnung wenn ich mich jetzt von deiner Timeline zurückziehe Sie bei dir lasse und meine eigene Timeline annehme.

00:35:11: Absolut bestätigt der Großvater, ich bitte

00:35:14: darum.".

00:35:15: Dann lade ich Martin ein sich vorzustellen, dass das bisherige Ende seiner Timeline diese sechzeig Jahre zum Großvator hinüberschwäbt – und dass seine eigene, seine richtig wirklich echte Timeline vor seinem inneren Auge auftauchen darf!

00:35:33: Er schaut völlig verwundert.

00:35:36: Plötzlich erstreckt sich die Timeline viel, viel weiter nach hinten.

00:35:40: Ich kann das Ende kaum erkennen!

00:35:42: WeiĂźt du was?

00:35:44: Jetzt verstehe ich auch die

00:35:45: Siemenundachtzig.".

00:35:47: Ganz genau bestätige ich.

00:35:49: Die Sechzig hat nie dir gehört.

00:35:52: Die Siemenunachtzig – Das ist deine Zahl.

00:35:56: Ein wirklich schöner Moment.

00:35:59: Wir verabschieden sein GroĂźvater.

00:36:01: Dann nehmen wir uns noch eine gute halbe Stunde Zeit um dieses letzte StĂĽck seiner Timeline fĂĽr ihn wirklich angenehm und verlockend aussehen zu lassen.

00:36:11: Und zum Schluss platzieren wir konkrete MaĂźnahmen zur Sicherung seiner Altersvorsorge in der nahen Zukunft auf dieser Timeline!

00:36:21: Nachdem wir das geschafft haben, haben wir beide den Eindruck dass wir in dieser Coachingstunde wirklich viel erreicht haben.

00:36:29: Wir verabreden die nächsten Terminen für in vier Wochen.

00:36:32: Dann wollen wir schauen, wie er mit seinen Zielen im Zeitplan liegt.

00:36:38: Bevor wir uns für heute verabschieden – wenn dir diese Folge etwas gegeben hat oder wenn du denkst dass jemand in deinem Leben sie hören sollte dann tu bitte drei Dinge!

00:36:50: Gib dem Podcast eine Bewertung, abonniere ihn falls du das noch nicht getan hast und leite diese Folge an einen Menschen weiter für den sie wichtig sein könnte.

00:37:03: Das kostet dich keine Minute und könnte für jemand anderen einen echten Unterschied machen.

00:37:10: Und jetzt zu dir!

00:37:11: Vielleicht hast du beim Zuhören gemerkt, dass dir manches bekannt vorkommt?

00:37:17: Dann möchte ich das.

00:37:18: du eines mitnimmst – wenn du deine Ziele immer wieder aus den Augen verlierst ist es nicht zwingend eine Frage mangler Disziplin.

00:37:27: Manchmal liegt es schlicht daran wie deine innere Landkarte der Zeit gebaut und an einer Landkarte kann man schlieĂźlich arbeiten.

00:37:37: Also wenn du magst, stell dir zwei Fragen.

00:37:40: Erstens gibt es einen bestimmten Zeithorizont in dem ihr deine Ziele immer wieder entgleiten die Wochenplanung klappt, die ganz groĂźen Linien auch dazwischen versandet ist?

00:37:54: dann nimm dir ein ruhigen Moment, schau hin wie gut kannst du dir diesen Zeitraum eigentlich vorstellen?

00:38:02: erscheint er die Hellung klar oder eher der FuĂź neblig unangenehm?

00:38:09: Falls Letzteres, erinnert dich dieser Zeitheorizont vielleicht an etwas aus deiner Vergangenheit.

00:38:16: Bei Martin waren es wie gesagt die Zeugnisse – was wäre es bei dir!

00:38:22: Die zweite Frage lautet, gibt es einen Abschnitt deiner Zukunft den du dir schlicht nicht vorstellen kannst.

00:38:28: Ein alter ein Lebensereignis eine Phase bei der innerlich einfach nichts kommt?

00:38:34: Das muss nichts bedeuten aber es kann ein Hinweis sein manchmal sogar auf eine unbewusste Verbindung zu einem Menschen aus deiner Familiengeschichte.

00:38:46: Wenn du da etwas spürst das dich beschäftigt dann schaust ihr nicht alleine an.

00:38:51: Such dir dafĂĽr professionelle Begleitung.

00:38:54: Solche Themen lösen sich am besten mit jemandem an deiner Seite, der weiß was er tut!

00:39:00: Denn eines hat Martin uns heute gezeigt – deine Zukunft gehört dir.

00:39:05: Deine Zeit dein Weg meine Website rĂĽber www.wildwechsel-nlp.bitz.

00:39:29: Ich biete sowohl Einzelcoaching als auch Familienaufstellungen an und wenn du selbst lernen möchtest mit der Timeline und anderen wirklich coolen Formaten zu arbeiten in meiner NLP Master Ausbildung widmen wir der Timelin Arbeit ein ganzes Wochenende.

00:39:47: Die nächste startet am neunten Juli.

00:39:49: da kannst Du also noch einspringen.

00:39:52: Geh links.

00:39:52: dazu findest du wie immer in den Show Notes.

00:39:56: Und jetzt viel SpaĂź beim Ausprobieren, viel Erfolg.

00:40:00: und bis zur nächsten Folge.

00:40:02: herzlichst Deine Susanne!

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