🎧 72. Folge: „Irgendwie reden mein Chef und ich ständig aneinander vorbei." – Die Arbeit mit Metaprogrammen
Shownotes
Darum geht's in dieser Folge:
- Was Metaprogramme sind – und warum zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich wahrnehmen
- Warum jedes Metaprogramm Sinn macht – irgendwo – und es kein „gut" oder „schlecht" gibt
- Wie du deine eigenen Metaprogramme erkennst (Richtung, Referenz, Vorgehensweise, Ziele, Chunk-Size)
- Wie du mit Metaprogrammen verstehst, warum du dich mit jemandem ständig missverstehst
- Was „Pacen" bedeutet – und wie du jemanden in seiner Sprache abholst, ohne dich selbst zu verbiegen
Zwei Fragen zum Mitnehmen:
- Bei welchem Menschen hast du das Gefühl, ihr redet ständig aneinander vorbei? Worauf achtet dieser Mensch, worauf du nicht achtest – Gefahren statt Ziele, Details statt großem Bild, die Meinung von außen statt deiner eigenen?
- Wie könntest du diesen Menschen pacen – ihn in seiner Sprache abholen –, ohne dich dabei selbst zu verlieren?
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Bis zur nächsten Folge – pass gut auf dich auf.
Deine Susanne.
Transkript anzeigen
00:00:03: Felix sprĂĽht vor Ideen.
00:00:05: Anfang dreiĂźig, Projektleiter schnell kreativ.
00:00:09: In jedem Meeting legt er fünf Möglichkeiten gleichzeitig auf ne Tisch.
00:00:13: in jedem Meeting außer wenn er seinem Chef gegenüber sitzt dann läuft es schief.
00:00:19: Er kommt rein mit einer Vision.
00:00:21: sein Chef fragt nach Risiken.
00:00:23: er bringt drei Möglichkeiten mit.
00:00:25: Sein Chef will den einen ganz genauen Plan.
00:00:29: er malt das groĂźe Bild.
00:00:31: Sein Chef fragt nach jeder einzelnen Zahl.
00:00:34: Felix geht jedes Mal frustriert raus und denkt, der man hat einfach was gegen mich!
00:00:39: Aber das stimmt nicht – sein Chef hatte überhaupt nichts gegen ihn.
00:00:43: die beiden Reden nur in zwei völlig verschiedenen Sprachen ohne es zu merken weil in ihren Köpfen zwei gänzlich gegensätzliche Programme ablaufen eigentlich mehr als zwei nämlich Metaprogrammen.
00:00:57: Als Felix das an einem einzigen Ausbildungsmodul der Masterausbildung versteht, verändert sich etwas.
00:01:04: Zwei Wochen später sitzt er das erste Mal seit Langem mit seinem Chefin eine Meeting auf derselben Wellenlänge.
00:01:12: In dieser Folge erfährst du was für Meterprogramme sind?
00:01:15: Warum zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich wahrnehmen und wie du jemanden erreichst von dem Du dachtest wir sprechen einfach nicht die selbe Sprache.
00:01:30: Aber zunächst einmal herzlich willkommen zum Wildcast, deinem Coaching Podcast für NLP und Systemik.
00:01:38: Ich bin dein Host Susanne Lapp, Gründerin von Wildwechsel dem NLP-Institut für Persönlichkeitsentwicklung.
00:01:46: Hier bekommst du keine Theorie sondern echte Coachingpraxis!
00:01:50: Ich nehme dich mit in meine Sitzungen zu den Momenten, in denen sich wirklich etwas verändert.
00:01:57: Heute ist es ein bisschen anders.
00:02:00: Heute nehme ich dich nicht mit in eine Einzelsitzung, sondern in meiner NLP Master Ausbildung.
00:02:06: Also die Ausbildung fĂĽr fortgeschrittene Anwenderinnen!
00:02:10: Wir widmen ein ganzes Modul einem Thema das sich zu den praktischsten und relevantesten überhaupt für gelingende Kommunikationssäle – Den Metaprogramm.
00:02:23: Und vielleicht kennst du es ja auch?
00:02:25: Da ist dieser eine Mensch, mit dem du einfach nicht auf einen Männer kommst.
00:02:29: Der Chef die Kollegin der Partner?
00:02:32: Ihr meint es beide gut und trotzdem reibt er sich ständig!
00:02:36: Wenn das fĂĽr dich noch etwas klingt dass du kennst dann ist diese Folge wie fĂĽr dich gemacht.
00:02:43: Denn Metaprogramme erklären erstaunlich oft woran es liegt Und sie zeigen dir was du tun kannst.
00:02:52: Also Einer meiner Teilnehmer heute heiĂźt Felix.
00:02:56: Felix ist Projektleiter in einem mittelständischen Softwareunternehmen Anfang dreißig, wach schnell kreativ und ergeizig.
00:03:06: Die Sorte Mensch dient eine Meeting fĂĽnf Ideen gleichzeitig aus dem Hut zaubert.
00:03:11: Felix hat schon die NLP Practitioner Ausbildung absolviert Und steckt jetzt mitten in der NLP Master-Ausbildung.
00:03:19: Er bringt also einiges mit Selbstreflektion, ein Gespür für Sprache, Lust an Veränderung und natürlich auch schon einige Erfahrungen in persönlicher Entwicklung.
00:03:32: Heute steht das Wochenende zu den Metaprogrammen an – und ich merke schon am Morgen irgendwas kribbelt Felix!
00:03:40: Er ahnt noch nicht dass er an diesem Tag etwas über sich UND über sein Verhältnis zu seinem Chef verstehen wird, dass ihm seit Monaten Kopfzerbrechen bereitet.
00:03:52: Jetzt aber erstmal der Reihe nach und bevor wir weitermachen wenn du aus dieser Folge etwas mitnimmst was Du als wertvoll erlebst dann freue ich mich wenn Du den Podcast Sterne gibst Wenn Du ihn abonnierst und wenn Du jemanden kennst Der immer wieder Missverständnis mit irgendeinem Menschen produziert die ihm wichtig sind Dann leite diesen Podcast diese Folge super gerne weiter, er oder sie wird es dir mit Sicherheit danken.
00:04:22: Also zurĂĽck in das NLP Master Ausbildungswochenende und wie so oft fange ich nicht mit einer Definition an sondern mit einer kleinen Ăśbung!
00:04:34: Ich frage also zwei Teilnehmende.
00:04:37: nennen wir sie Anna & Tom.
00:04:38: beiden stelle ich dieselbe Frage was ist ihr an deiner Arbeit wichtig?
00:04:44: Anna ĂĽberlegt kurz, dann strahlt sie, dass ich etwas bewegen kann.
00:04:48: Dass sich wachse, das ich am Ende wirklich etwas erreicht
00:04:52: habe.".
00:04:53: Tom dagegen runzelt die Stirn.
00:04:56: Ja nee!
00:04:57: Also mir ist wichtig, daß nichts schief geht, dass keine Fehler passieren – das am Ende kein Ärger rauskommt.
00:05:05: Zur Gruppe gewandt sage ich, habt ihr das gehört?
00:05:07: Gleiche Frage und zwei völlig unterschiedliche Welten, die sich dar.
00:05:13: Eröffnen.
00:05:15: Dann erkläre ich, was gerade passiert ist!
00:05:17: Anna und Tom haben nämlich nicht die Wahrheit über ihre Arbeit beschrieben, sondern sie haben beschrieben worauf ihre inneren Felter sich schauen lassen.
00:05:27: Anna schaut auf das, was sie erreichen will?
00:05:30: Tom schaut auf dass, was er vermeiden
00:05:32: will?!
00:05:33: Beide haben natürlich recht – beide erleben dieselbe Arbeitswelt aber durch eine völlig andere Brille….
00:05:42: Diese Brille, diese Wahrnehmungsfilter nennen wir im NLP Metaprogramme.
00:05:49: Man könnte auch sagen es sind Glaubenssätze und zwar ganz besondere bestimmte Glauben Sätze nämlich Glaubemssätze die darüber entscheiden wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken Und das ist natürlich hilfreich denn unser Bewusstsein kann pro Moment nur eine begrenzte Menge an Informationen verarbeiten.
00:06:10: Deshalb macht unser Gehirn pausenlos dreierlei.
00:06:14: Es löscht Informationen, also lässt Sachen einfach weg, die es nicht wichtig findet.
00:06:19: Dann Generalisiertes macht aus einer einzelnen Erfahrung eine allgemeine Regel und es verzerrt.
00:06:28: Formt die Wahrnehmung also so dass sie ins eigene Bild passt.
00:06:33: Unsere Metaprogramme bestimmen nach welchen Regeln wir löschen generalisieren.
00:06:41: Und jetzt kommt das Spannende, sage ich an meine Teilnehmerinnen gewandt.
00:06:46: Sobald wir unter Stress geraten, schrumpft diese Verarbeitungskapazität noch weiter!
00:06:52: Das heißt je angespannter wir sind desto stärker greifen unsere Meterprogramme, desto enger wird die
00:07:00: Brille.".
00:07:01: Schon Richard Bendler, einer der Mitbegründer des NLP hat sinngemäß gesagt es sind unsere Metaprogramme die dafür sorgen dass wir über die Zeit hinweg ein stimmiges zusammenhängendes Bild von der Welt behalten.
00:07:17: Sie geben uns Kohärenz und dann hat er den Satz gesagt der mir selber sehr wichtig ist und ich deshalb extra betone jedes Programm jedes Meterprogramm macht Sinn irgendwo.
00:07:32: Kein Metaprogramm macht Sinn – überall.
00:07:35: Denn wenn nicht jedes MetapROgramm irgendwo Sinn machen würde, wäre es ja gar nicht erst entstanden!
00:07:42: Es geht also heute nicht darum, Meterprogramme in gut oder schlecht einzuteilen sondern erstmal nur darum wahrzunehmen wie es bei jedem Einzelnen gerade ist.
00:07:55: Und wenn dann der Wunsch entsteht, Metaprogramme zu flexibilisieren – da machen wir das natürlich auch am zweiten Tag des Ausbildungswochenendes am Sonntag.
00:08:08: Zwei weitere Dinge erkläre ich der Gruppe noch!
00:08:11: Erstens, Meta-Programme sind kontext und zustandsabhängig.
00:08:16: Wir aktivieren im Beruf oft andere Metaprogramme als in Privatleben.
00:08:21: Andere im Umgang mit dem Chef als im Umgang mit den Kindern Wieder andere, wenn wir frisch verliebt sind als wenn wir mitten in einer Krise stecken.
00:08:33: Und deshalb ist es eben nie richtig zu sagen ich bin halt so sondern in diesem Kontext, in diesem Zustand zeige ich das folgende Metaprogramm.
00:08:45: und zweitens unsere Metapprogramme entstehen wie so vieles andere durch frühe Prägung.
00:08:53: Wenn ein Kind also zum Beispiel lernt, dass eine Meinung ohnehin nicht zählt, entwickelt es vielleicht eine starke Ausrichtung auf die Meinung der anderen.
00:09:03: Und gerade diese sehr einseitigen Ausprägungen haben fast immer so eine Geschichte – auch wenn sie früher einmal sinnvoll waren, später schränken Sie uns oft ein!
00:09:14: Die gute Nachricht, du ahnst das schon?
00:09:17: Wir können lernen unsere Metaprogramme auszubalancieren Und so gewinnen wir dann neue Wahlmöglichkeiten, und das weißt du natürlich schon.
00:09:25: Wahlmöglichheiten sind immer besser als keine Wahmmöglichkeiten!
00:09:31: So sage ich nach diesem kurzen EinfĂĽhrungsvortrag jetzt erstmal genug der Theorie.
00:09:36: Jetzt schauen wir uns mal eure eigenen Metaprogramme an.
00:09:41: Ich erkläre der Gruppe dass es zwei Möglichkeiten gibt die Metapprogramma eines Menschen zu elizitieren also herauszuarbeiten.
00:09:50: Zum einen ĂĽber Beobachtung.
00:09:53: Wie verhält sich jemand, was macht seine Körpersprache?
00:09:56: WofĂĽr gibt er sein Geld aus?
00:09:59: Zum anderen ĂĽber gezielte Fragen!
00:10:01: Denn manches sieht man eben nicht – ich kann beobachten dass jemand viel Sport treibt aber ob er das tut um ein tollen Körper zu bekommen oder um Krankheiten zu vermeiden….
00:10:13: Das sehe ich nicht.
00:10:14: da muss ich ihn fragen.
00:10:17: Damit jeder seine eigenen Metaprogramme elizitieren kann, bilden wir jetzt zweier Gruppen.
00:10:23: Der eine fragt und beobachtet, der andere antwortet.
00:10:27: Und wenn dann das Arbeitsblatt mit den MetapROgrammen fertig ausgefĂĽllt ist, dann wird gewechselt so dass dann der andere fragt Schritt fĂĽr Schritt fĂĽllen jetzt also die Teilnehmenden gemeinsam den Profilbogen aus und wie gesagt als Hypothese, nicht als Entstein gemeiĂźelt.
00:10:49: Felix tut sich mit Mara zusammen!
00:10:51: Und während ich so durch den Seminarum gehe bleibe ich bei den beiden stehen – und weil Felix so schön deutlich in der Wahrnehmung seiner Metaprogramme ist, nehme Er freut sich drüber, weil er sagt zu sein.
00:11:08: Ich glaube ich habe auch ein Thema das da super gut zu passt.
00:11:12: Na sehr schön frage ich dann leg mal los!
00:11:16: Mara fragt Felix, sag mal Felix was ist dir an deinem Job wichtig?
00:11:21: Felix sprudelt los.
00:11:23: Ich will etwas aufbauen und ich will dass unser Produkt richtig gut wird.
00:11:26: Ich möchte wachsen dazu lernen vorankommen.
00:11:29: Das ist der Richtungs-Sort.
00:11:32: So nennen wir Metaprogramme wenn man es abkĂĽrzen wollen.
00:11:36: Also die Frage hinter dem Richtungsort lautet, bewegt sich jemand auf Ziele zu oder von Problemen weg.
00:11:45: Man nutzt diesen Richtungswort um die Art wie man Menschen motivieren kann zu verstehen.
00:11:51: Felix redet ausschlieĂźlich darĂĽber was er erreichen will kein einziges Mal darĂĽber was sie vermeiden will.
00:11:57: Felix ist wie wir sagen stark hinzuorientiert.
00:12:01: Menschen wie er bleiben auf ihre Ziele fokussiert sprühen vor Energie und übersehen dafür manchmal Risiken bis es fast zu spät ist.
00:12:12: Mara fragt weiter, woher weiĂźt du das du gute Arbeit geleistet hast?
00:12:17: Felix antwortet ohne zu zögern – Das spür' ich!
00:12:20: Ich weiĂź einfach wann's gut is'.
00:12:22: Auch dieses Metaprogramm hat einen Namen der Referenzsort.
00:12:27: Woran misst jemand die Qualität seines Tons?
00:12:30: Am eigenen Urteil Internereferenz oder am Urteil eines anderen.
00:12:36: Das nennen wir externe Referenz.
00:12:39: Felix braucht niemanden, der ihm sagt ob er gut ist – er hat also einen starken internen Referenzrahmen!
00:12:46: Das ist typisch fĂĽr Unternehmertypen.
00:12:49: Es macht ihn unabhängig aber auch nicht ganz leicht zu führen.
00:12:53: Denn wenn sein Chef etwas anders sieht, sagt Felix es laut und macht dann oft sein eigenes Ding.
00:13:00: Mara fragt weiter Wie wĂĽrdest du ein neues Projekt angehen?
00:13:05: Felix, oh da fallen mir sofort fĂĽnf Wege ein.
00:13:08: Ich liebe es neue Möglichkeiten herauszufinden Sachen immer mal wieder anders zu machen!
00:13:14: Der Vorgehensort erkläre ich, der fragt sucht jemand ständig nach neuen Optionen oder folgt er am liebsten einer bewährten Prozedur?
00:13:24: Felix ist ganz klar optionsorientiert.
00:13:27: Gib ihm eine tutsichere Methode und er wird versuchen, sie zu verbessern.
00:13:32: Regeln sind fĂĽr ihn eher eine Einladung, sie kreativ zu beugen.
00:13:37: Mara weiter?
00:13:38: Horan merkst du das du ein Ziel erreicht hast!
00:13:41: Felix wenn es gut genug ist und funktioniert dann mache ich weiter mit dem nächsten.
00:13:47: Das ist der Ziele-Sort.
00:13:49: Strebt jemand nach Optimierung oder nach Perfektion?
00:13:54: Felix nutzt, was da ist und macht das Beste drauf und hört auf wenn es gut genug ist.
00:14:00: Er ist ein Optimierer!
00:14:03: Und schlieĂźlich bitte ich Mara sie solle Felix das folgende fragen Wenn du eine neue Aufgabe bekommst interessierst du dich zuerst fĂĽr den groben Ăśberblick oder die Details?
00:14:15: Felix lacht ĂĽber Blick bloĂź nicht die Details.
00:14:18: damit langweilt man mich zur Tode.
00:14:21: Das ist der sogenannte Chunk Size Sort, also die Frage in wie groĂźen Informationseinheiten jemand am liebsten denkt.
00:14:30: Felix denkt im großen Bild – den Kleinkram delegiert er am Liebsten an andere.
00:14:36: Am Ende schaut Felix auf sein Bogen und grinst… Also das bin ja sowas von ich.
00:14:42: Hinzu intern optional Optimierung ĂĽber Blick und ĂĽberall ziemlich extrem!
00:14:48: Genau sag' ich … Und jetzt?
00:14:50: wird es interessant.
00:14:52: Bevor wir weitermachen, lass mich einen kurzen Einschub machen – denn bis hierhin haben wir Metaprogramme als Werkzeug der Selbsterkenntnis genutzt!
00:15:01: Sie können aber noch viel, viel mehr….
00:15:03: sie sind einer der besten SchlĂĽssel die ich kenne um andere Menschen zu verstehen vor allem die bei denen wir das GefĂĽhl haben.
00:15:11: mit dem komme ich einfach nicht klar wenn.
00:15:14: unterschiedliche Kombinationen von MetapROgrammen erzeugen unterschiedliche Typen.
00:15:20: Ein Mensch, der auf Ziele zugeht und Abwechslung liebt ist ein völlig anderer Charakter als jemand, der Probleme vermeidet und Beständigkeit braucht.
00:15:29: Und wenn zwei sehr unterschiedliche Typen aufeinandertreffen, reiben sie sich oft – nicht aus bösen Willen sondern weil sie buchstäblich verschiedene Dinge, verschiedene Vorgehensweisen, unterschiedlich Gewichten!
00:15:43: Und genau hier wird es dann richtig praktisch… Denn wenn ich die Metaprogramme meines Gegenübers kenne, kann ich anfangen ihn zu pacing.
00:15:52: Pacing heißt im NLP sich auf das Modell der Welt des anderen einstellen, ihnen seiner Sprache abholen – es heißt nicht mich verbiegen sondern die Brücke von meiner Seite aus in das Model der Welt dess Anderen bauen.
00:16:09: Kaum habe ich das erläutert schon hebt Felix die Hand, so Sander darf ich was Persönliches einbringen, eher klar her damit!
00:16:16: Also, sagt Felix.
00:16:17: Ich hab da diesen Chef!
00:16:19: Ich habe den Eindruck wir reden ständig aneinander vorbei – ich komme mit einer Ideens-Meeting total motiviert und er zerflückt alles.
00:16:28: Fragt nach Risiken, nach Designs, dem genauen Plan… Und ich gehe jedes Mal frustriert raus.
00:16:35: Ich verstehe diesen Menschen einfach
00:16:37: nicht.".
00:16:38: Wunderbar sage ich also, ich meine nicht wunderbar dass du so frustrierd bist aber wunderbar das du das mitbringst Denn das ist genau eine der Anwendungsmöglichkeiten, für den wir die Meterprogramme nutzen können.
00:16:52: Deine eigene Metaprogrammauswertung hast du ja gerade gemacht!
00:16:56: Jetzt lass uns mal gemeinsam überlegen welche Metaprokramme dein Chef hat – allein dadurch wie Du beschreibst, wie er sich verhält.
00:17:05: und dann gehen wir die Sorts durch einen nach dem anderen.
00:17:10: Wir fangen mit dem Richtungsort an.
00:17:12: Ich frage WorĂĽber redet dein Chef im Meeting am meisten?
00:17:16: Felix muss nicht lange ĂĽberlegen.
00:17:18: Über das was schiefgehen könnte, über Risiken, über Sachen die wir vermeiden müssen... Ich nicke!
00:17:25: Hörst du was du gerade sagst und vor allen Dingen auch wie du es grade sagst?
00:17:30: Du bist hochgradig hinzu.
00:17:32: Du denkst in Chancen dich motivieren Ziele die du erreichen willst.
00:17:37: Dein Chef dagegen ist hochgradiger weg von ihm motiviertes gefahren, Ärger zu vermeiden.
00:17:46: Ihr schaut im selben Meeting in zwei entgegengesetzte
00:17:50: Richtungen.".
00:17:52: Als nächstes nehmen wir uns den Referenzsort vor.
00:17:55: und woran macht er fest, ob etwas Gute ist?
00:17:59: Felix antwortet auch.
00:18:00: der guckt ständig was die Konkurrenz macht, was der Markt sagt, was die Geschäftsführung denkt – wahrscheinlich fragt da auch noch seine Frau ….
00:18:09: Aha sage ich!
00:18:11: Eben haben wir ja besprochen, dass du eine starke interne Referenz hast.
00:18:14: Du weiĂźt selbst wann du gut bist!
00:18:17: Er dagegen scheint eine starre externe Referenze zu haben – er braucht die Bestätigung von außen und von anderen.
00:18:24: Kein Wunder das dich sein ständiges Wassagen die andern nervt.
00:18:28: Und kein Wunder, ich weiĂź einfach, dass es gutes
00:18:32: beunruhigt.".
00:18:34: Felix nickt nachdenklich.
00:18:36: Wir kommen zum Vorgehensweise sort.
00:18:39: Wie reagiert dein Chef, wenn du mit fünf Möglichkeiten ankommst?
00:18:43: Felix vertritt die Augen.
00:18:45: Er will genau einen Weg – Schritt eins schon zwei, Schritt drei!
00:18:49: Am liebsten so wie wir es immer gemacht haben.
00:18:53: Eben sage ich, wir haben eben schon besprochen dass Du optional tigst.
00:18:57: Du liebst es verschiedene Möglichkeiten zu haben.
00:19:00: Er dagegen scheint prozedural zu sein.
00:19:04: Also….
00:19:04: Dich beflügeln fünf Optionen, bei ihm lösen sie Stress aus.
00:19:08: Er will eine klare Prozedur mit Anfang und
00:19:12: Ende.".
00:19:13: Das Sauberwort ist eins – Eine klare Prosedur!
00:19:17: Okay, sagt Felix?
00:19:19: Dann kommen wir zum Ziele-Sort.
00:19:21: Und wann es etwas fĂĽr ihn fertig?
00:19:23: Felix surft eigentlich nie.
00:19:26: Es ist nie perfekt genug.
00:19:28: Eben sage ich Du bist Optimierer.
00:19:32: Gut genug reicht fĂĽr dich.
00:19:34: Er ist Perfektionist, fĂĽr ihn geht immer noch mehr.
00:19:38: Wenn du sagst passt schon hört er der nimmt es nicht ernst.
00:19:43: Oh!
00:19:45: SchlieĂźlich kommen wir zur sogenannten Chunk Size also wie groĂź die einzelnen Bissen Informationsbissen sind, die jemand gerne verarbeitet.
00:19:56: was passiert wenn du ihm das groĂźe Bild malst dass du so sehr liebst frag ich Felix.
00:20:01: Dann fragt er nach dem Kleingedruckten, nach jeder einzelnen Zahl.
00:20:06: Siehst du sage ich?
00:20:07: Du denkst im Ăśberblick eher im Detail!
00:20:10: Du zeigst ihm den Wald – er will jeden einzelnen Ast
00:20:14: sehen.".
00:20:15: Felix lehnt sich zurĂĽck, sichtlich aufgewĂĽhlt aber auf eine gute Art.
00:20:19: So sondern das ist ja Wahnsinn….
00:20:21: Wir sind in jedem einzeln Punkt genau gegensätzlich.
00:20:24: Kein Wunder dass wir uns ständig missverstehen ….
00:20:27: Ich dachte immer der Typ hat was gegen mich….
00:20:30: Ne sag' ich, er tickt einfach ganz anders.
00:20:32: Und jetzt, wo du das weiĂźt kannst du anfangen BrĂĽcken in seine Welt zu bauen!
00:20:38: Felix nickt nachdenklich?
00:20:41: Wie mache ich es jetzt konkret?
00:20:43: Indem du anfängst ihn zu päsen wie jeder gute NLP-ler.
00:20:49: Du holst ihn in seiner Welt ab und erst dann bringst du deine eigene dazu?
00:20:55: Lass uns das mal durchgehen.
00:20:58: Er ist weg von.
00:21:00: Also, dein Chef schaut auf Gefahren.
00:21:02: Also fang nicht mit deiner Vision an sondern mit dem Problem das ihr vermeidet wenn ihr deine neue Idee in die Welt bringt.
00:21:11: also wenn du zu ihm sagst Wenn wir das nicht angehen riskieren wir folgendes Damit haste ihn sofort an Bord.
00:21:19: Felix nickt ja das glaube ich auch.
00:21:22: Dann ist er sehr extern.
00:21:24: Er achtet auf externe Referenzen Also bring ihm eine.
00:21:31: Firma X macht es genauso mit diesen Ergebnissen, neue Untersuchungen zeigen das, Umfragen mit unseren Kunden haben ergeben dass also diese externen Referenzen die sind fĂĽr ihn Gold.
00:21:47: Felix nickt ja das hätte ich mir selber überlegen können.
00:21:52: dann kommen wir zu seiner Präferenz für Prozedurales vorgehen und Felix kommt ihm nicht mit fünf Optionen.
00:21:59: Gib ihm einen klaren Weg.
00:22:01: Schritt fĂĽr Schritt, das beruhigt
00:22:04: ihn.".
00:22:05: Felix nickt, ja das muss ich mich ein bisschen anstrengen, kriege ich hin?
00:22:09: Dann seine Vorliebe fĂĽr Perfektion.
00:22:12: zeigt ihm dass du an Qualität gedacht hast wo die Stolperfallen sind und wie ihr sie absichert.
00:22:19: dann fĂĽhlt er sich ernst genommen Und wie gesagt er liebt Details.
00:22:23: also bringe ihm Details mit Die Zahlen, die konkreten Daten vielleicht konkrete Budgetplanungen etc.
00:22:33: etc.,
00:22:33: mal ihm nicht nur das große Bild, und jetzt – das Wichtigste sage ich!
00:22:39: Du gibst danach deine eigene Orientierung dazu, du gibst ihn nicht auf.
00:22:44: Du verbiegst dich nicht zum ängstlichen Detailmenschen sondern du baust erst die Brücke und wenn er entspannt und an Bord ist dann bringst du das was nur du hast.
00:22:55: Deine Vision, deine Möglichkeiten dein großes Bild.
00:22:59: Also erst pacen, pacen und dann fĂĽhren Liden.
00:23:04: Also hol deinen Chef erst ab um deine eigene Orientierung dazu zu geben.
00:23:11: Felix nickt ihr ob das probiere ich aus?
00:23:14: Wir sehen uns am nächsten NLP Master Ausbildungswochenende.
00:23:18: wieder sind ungefähr vier Wochen vergangen Und Felix kommt zu mir noch bevor wir richtig angefangen haben.
00:23:26: Susanne Ich muss dir was erzählen erstrahlt.
00:23:29: Ich hatte diese Woche ein Projekt-Meeting mit meinem Chef und ich habe mich anders vorbereitet.
00:23:36: Er wurde ganz ruhig und hat wirklich zugehört.
00:24:00: Und dann habe ich ihm meine Idee gezeigt, das groĂźe Bild.
00:24:04: WeiĂźt du was?
00:24:05: Er hat es mitgetragen!
00:24:07: Zum ersten Mal seit Langem war das ein richtig produktives Meeting.
00:24:11: Zum ersten mal hatte ich das Gefühl – mein Chef und ich – wir ticken auf derselben Wellenlänge.
00:24:17: Ich freue mich wie Bolle mit
00:24:19: ihm.".
00:24:20: Denn das ist die eigentliche Magie der Metaprogramme.
00:24:24: Du veränderst nicht den anderen, du verändertst wie du ihn erreichst.
00:24:29: Es gibt noch drei vier echt coole Anwendungen der Meta-Programme.
00:24:34: Wenn dich die interessieren musst sowohl bei der Master Ausbildung dabei sein.
00:24:39: Okay und dann bevor wir uns für heute verabschieden, wenn diese Folge dir etwas gegeben hat oder wenn du denkst dass jemand in deinem Leben sie unbedingt hören sollte dann tu bitte drei Dinge.
00:24:53: Gib dem Waldkast eine Bewertung, abonniere ihn wenn du das noch nicht gemacht hast und leite diese Folge an ein Menschen weiter fĂĽr den sie wichtig sein konnte.
00:25:05: Kostet dich keine Minute könnte für jemand anderen einen echten Unterschied machen!
00:25:11: Und jetzt zu dir.
00:25:14: Vielleicht hast du beim Zuhören an einen ganz bestimmten Menschen gedacht, an den Chef die Kollegin deine Schwiegermutter oder den Schwiegervater?
00:25:24: Ein Ex-Partner also jemand mit dem du dich immer wieder reibst?
00:25:28: dann möchte ich dass du eins mitnimmst.
00:25:31: vielleicht hat dieser Mensch ja gar nichts gegen dich vielleicht tickt er einfach ganz anders vielleicht läuft der auf einem anderen Meterprogramm.
00:25:39: Wenn du magst, stell dir also zwei Fragen.
00:25:43: Die erste Frage lautet bei welchem Menschen habe ich ständig das Gefühl dass wir einander vorbeireden und dann hoch auf achtet dieser Mensch worauf ich nicht achte?
00:25:55: Rede der ĂĽbergefahren.
00:25:56: während ich über Ziele rede will er Details während ich das große Bild male.
00:26:01: allein dieses Hinsehen verändert oft schon etwas.
00:26:06: Und wenn du dann noch überlegen magst, wie du diesen Menschen pacing also in seiner Welt abholen könntest ohne dich dabei zu verliern bin mir sicher das ist ein echter Quantensprung.
00:26:20: Denn eins hat Felix uns ja heute an diesem Wochenende gezeigt Du musst den anderen nicht ändern!
00:26:25: Du musst nur verstehen wie er die Welt sieht.
00:26:28: Dann könnt ihr eine gemeinsame Sprache finden.
00:26:34: Und wenn ich das, was du gerade gehört hast in Neugierig gemacht hat auf Metaprogramme.
00:26:39: Auf die Frage wie wir Menschen die Welt so unterschiedlich wahrnehmen können dann lade ich dich ein schau doch mal rüber auf www.wildwechsel-nlp.bits.
00:26:52: Ich biete NLP Ausbildungen auf jedem Niveau an vom Einsteiger NLP Basic bis zum NLP Trainer.
00:27:03: Dazu kommen die Familienaufstellungen oder auch die eins zu eins Coachings.
00:27:07: Vielleicht ist da ja auch was fĂĽr dich dabei?
00:27:12: Die Links findest du wie immer in den Show Notes, jetzt wĂĽnsche ich dir viel verbesserte Kommunikation.
00:27:20: wenn du magst schreib mir die Ergebnisse ob direkt hier in die Kommentare oder als Mail.
00:27:26: Ich lese tatsächlich alles.
00:27:27: selbst bin sehr gespannt.
00:27:30: also bis zum nächsten Mal Deine Susanne.
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