🎧 75. Folge: „Da muss ich mich drum kümmern." – Warum du dich für alles verantwortlich fühlst
Shownotes
Darum geht's:
Du erfährst, warum manche Menschen sich für alles zuständig fühlen, wie sich frühe Prägungen bis heute in Beruf und Beziehungen wiederholen – und warum es sich manchmal wie Verrat anfühlt, endlich gut für sich zu sorgen. Fachlich streifen wir das Thema Parentifizierung und arbeiten mit einem systemischen NLP-Format.
Zwei Fragen zum Mitnehmen:
- Gibt es einen Menschen, um dessen Anerkennung du kämpfst – und der sie dir nie gibt?
- Und: Wer kĂĽmmert sich eigentlich um dich?
Kostenloser Workshop – 1. & 2. September
„Raus aus der Fleiß-Falle – so erhältst du endlich die verdiente Anerkennung." Wenn dich dieses „Ich leiste und leiste und es reicht trotzdem nie" anspricht, bist du dort genau richtig. Ganz praktisch, zum Mitmachen. Die Anmeldung ist kostenlos:
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Transkript anzeigen
00:00:03: Andreas ist Zahnarzt.
00:00:05: Praxisinhaber, zwölf Leute im Team darunter zwei fest angestellte Zahnärzte und der Terminkalender voll bis oben hin.
00:00:14: Der Mann bei dem alles landet, der spät abends noch die Abrechnung macht und am nächsten Morgen in der Frühschicht einspringt wenn der junge Kollege ausfällt.
00:00:25: Er kĂĽmmert sich um die ganze Praxis alle Kolleginnen und Patientinnen.
00:00:30: ernanntlich engagiert er sich fĂĽr Menschen, die spezielle BedĂĽrfnisse haben.
00:00:36: Jetzt sitzt er mir gegenüber und fühlt sich leer völlig ausgebrannt.
00:00:42: ich frage ihn wer kĂĽmmert sich eigentlich um dich?
00:00:47: Er schaut mich an.
00:00:50: Ich stelle ihm eine zweite Frage und sag mal wird dir dein Einsatz eigentlich gedankt?
00:00:57: Er findet keine Antwort.
00:00:59: er schĂĽttelt still den Kopf.
00:01:01: Was dann kommt, reicht bis in seine Kindheit zurĂĽck.
00:01:05: Zu einer Mutter die Trank.
00:01:07: zu einem Jungen der alles tat – damit es keiner merkte!
00:01:12: Der funktionierte, leistete, die Fassade hielt und dem trotzdem niemand sagte gut gemacht.
00:01:20: In dieser Folge erfährst du warum manche Menschen sich für alles verantwortlich fühlen?
00:01:25: Warum ausgerechnet diese Menschen sich andere suchen wie sie nie zufrieden stellen können und warum es sich manchmal wie Verrat anfühlt, endlich gut für sich zu sorgen.
00:01:39: Doch zunächst einmal herzlich willkommen im Wildcast deinem Coaching Podcast für NLP & Systemic!
00:01:47: Ich bin Susanne Lapp, Gründerin von Wildwechsel dem NLP-Institut für Persönlichkeitsentwicklung.
00:01:55: Hier bekommst du keine Theorie sondern echte Coachingpraxis.
00:02:01: Ich nehme dich mit in meine Sitzungen zu den Momenten, in denen sich wirklich etwas verändert!
00:02:08: Das Thema heute begegnet mir in meiner Arbeit immer wieder und ich vermute du kennst mindestens einen Menschen auf dem es passt – vielleicht bist Du es sogar selbst?
00:02:21: Es geht um die Menschen, bei denen alles landet.
00:02:24: Die sich fĂĽr alles verantwortlich fĂĽhlen und sich am Ende fragen, warum eigentlich so wenig zurĂĽckkommt.
00:02:35: Nach außen sind das oft die verlässlichsten überhaupt – die Stützen, die ohne die der Laden nicht laufen würde!
00:02:43: Und innen?
00:02:44: Innen sind sie oft erschöpft, einsam, manchmal sogar bitter… weil die Anerkennung, für die sie sich so abrockern irgendwie nicht kommt.
00:02:56: Mein Klient Andreas war genau an diesem Punkt und wenn du das Gefühl kennst dass du dich für alles zuständig fühlst und trotzdem den Eindruck hast es reicht nie dann ist diese Folge Für Dich!
00:03:12: AuĂźerdem ist dann fĂĽr dich vielleicht auch mein Workshop am ersten und zweiten September interessant.
00:03:21: Raus aus der FleiĂźfalle, so bekommst du endlich die verdiente Anerkennung.
00:03:27: Der ist kostenlos!
00:03:30: Erster und Zweiter September jeweils neunzehn Uhr.
00:03:34: Wenn das fĂĽr dich interessantes geht doch gleich auf die Website www.wildwechsel-nrp.bitz Und melde dich an.
00:03:45: Ich freu mich wenn wir uns da sehen.
00:03:49: Michaelientor heute heiĂźt Andreas.
00:03:52: Er ist siebenundvierzig Zahnarzt und führt eine gutgehende Praxis mit zwölf Leuten, von außen betrachtet.
00:04:01: wie gesagt alles Tipitope in Ordnung volle TerminbĂĽcher treue Patientinnen ein solider Ruf in der Stadt.
00:04:10: Jetzt sitzt er mir gegenĂĽber und wirkt als wĂĽrde er gleich in sich zusammensinken.
00:04:17: Blass ĂĽbermĂĽdet Augenringe, die Schultern hochgezogen.
00:04:23: So dann ich kann nicht mehr!
00:04:25: Ich weiĂź gar nicht wo ich anfangen soll?
00:04:26: Ich funktioniere nur noch morgens der erste in der Praxis abends der letzte.
00:04:32: Ich spring ein wenn jemand krank wird.
00:04:34: Wenn es Ärger im Team gibt kläre ich das.
00:04:37: Die schwierigen Patienten ĂĽbernehme mich sowieso selbst.
00:04:40: Ich mache die Abrechnung und wenn ich abends nach Hause komme beschwert sich meine Frau Ich wĂĽrde mich gar nicht richtig um die Kinder kĂĽmmern.
00:04:50: Ich schlafe schon schlecht und irgendetwas ihr mir sagt, so geht das nicht mehr lange gut!
00:04:56: Und so will ich es auch nicht
00:04:58: mehr.".
00:05:00: Mensch Andreas sage ich," Das klingt wirklich anstrengend.
00:05:03: Danke dass du da bist.
00:05:05: Erzähl doch mal, was müsste sich verändern damit es dir besser
00:05:10: geht?".
00:05:11: er ĂĽberlegt.
00:05:14: abgeben, delegieren das sagen wir alle.
00:05:16: Meine Frau und mein Steuerberater sogar meine Angestellten die machen schon Scherze darĂĽber.
00:05:22: Ich kann es nicht!
00:05:23: Wenn ich etwas abgebe habe ich sofort das GefĂĽhl ich lasse alle im Stich.
00:05:28: Und so gut wie ich kann es auch einfach niemand mach' ich's doch lieber gleich selbst verstehe sage ich und wenn du all das machst all das kĂĽmmern alles einspringen all dass selber machen bekommst Du dafĂĽr etwas zurĂĽck?
00:05:44: Herr lacht kurz, bitte.
00:05:46: Nein, ehrlich gesagt nicht!
00:05:48: Das ist es ja – ich reiß mir ein Bein aus.
00:05:51: Irgendwie reicht's trotzdem nie.
00:05:53: Alle sind ständig am kritteln.
00:05:55: Meine Mitarbeitenden, meine Frau und meine Kinder sogar meine Eltern beschweren sich, dass sie mich zu selten sehen.
00:06:04: Ich höre auf Es reicht nie wiederhol' ich leise.
00:06:08: Ein wichtiger Satz Den merken wir uns Kurzer Einschub Für dich, wenn du zuhörst – vorwärts mit Andreas weitermachen.
00:06:18: Was Andreas hier beschreibt hat oft eine gemeinsame Wurzel!
00:06:23: In der Fachsprache nennen wir sie Parentifizierung.
00:06:27: Das kommt vom lateinischen Parentes die Eltern und es beschreibt eine Umkehrung der natĂĽrlichen Ordnung.
00:06:36: Ein Kind ĂĽbernimmt Aufgaben, Sorgen und Verantwortung, die eigentlich den Eltern zustĂĽnden.
00:06:43: Es wird zu frĂĽh erwachsen.
00:06:46: Es kümmert sich um den Haushalt, um die Geschwister und die Stimmung im Haus – oft vor allem um das seelische Überleben eines Elternteils!
00:06:55: Und das passiert natürlich nicht aus Langeweile, sondern meistens fällt ein Elternteil aus.
00:07:02: Durch Krankheit durch eine Sucht, durch eine Trennung, durch das aufmerksamste Kind, dass diesen Platz einnimmt.
00:07:18: Das Tragische daran – diese Kinder übernehmen diese Aufgaben aus einer stillen Hoffnung heraus!
00:07:25: Wenn ich mich nur genug kümmere und anstränge, dann geht es Mutti oder Fatih eines Tages wieder gut und dann erhalte ich die Liebe-und Anerkennung nach der Ich mich so sehr sehne.
00:07:42: Diese Hoffnung auf Liebe und Anerkennung erfüllt sich praktisch nie, weil das Unvermögen der Eltern nun mal einfach nicht durch das Bemühen eines Kindes geheilt werden kann.
00:07:57: Kein Kinderbild kann eine Depression heilen – und kein noch so liebevoll von kinderhandgebackener Kuchen die Existenzangst nach einer Kündigung schmelern!
00:08:09: Und weil dieses Kümmern des Kindes in Ursprung nie belohnt wurde, hört das Abrackern nie auf.
00:08:17: So entsteht eben den Teufelskreis – ich kümmere mich um endlich Anerkennung zu bekommen!
00:08:23: Die Anerkannung bleibt aus… also was wohl noch nicht genug?
00:08:27: Da muss ich mich wohl ein bisschen mehr kĂĽmmern.
00:08:31: Genau in diesem Teufelkreis stecken sehr viele Menschen die sich fĂĽr alles verantwortlich
00:08:37: fĂĽhlen.".
00:08:39: Und wie gesagt, genau darum geht es auch in meinem kostenlosen Workshop raus aus der FleiĂźfalle.
00:08:46: So erhältst du endlich die verdiente Anerkennung am ersten, zweiten September, neunzehn Uhr vor mich.
00:08:53: sehr wenn Du dabei bist.
00:08:54: Anmeldung ĂĽber die Website kost ich keinen Cent!
00:08:59: Also wenn Dich dieses Leiste und Leiste – und es reicht trotzdem nie anspricht – bist Du dort genau richtig?
00:09:07: Ich verlinke es dir auch noch einmal in die Show Notes.
00:09:13: Und in meiner NLP Practitioner Ausbildung, die Grundausbildung für psychologische Kompetenz und professionelle Kommunikation – da widmen wir solchen Mustern übrigens auch einen Raum weil sie eben in der Arbeit mit Menschen so unglaublich häufig auftauchen!
00:09:32: Und weil so viele von euch genau an diesem Punkt stehen wie ihr mir immer wieder schreibt.
00:09:39: Wenn dir diese Folge bis hierhin schon etwas gegeben hat, dann lasst dem Waldkast doch kurz ein paar Sterne oder auch eine Bewertung da – das kostet dich zehn Sekunden und hilft dass diese Themen die Menschen finden, Jetzt wieder zurück zu Andreas.
00:10:02: Ich möchte verstehen, wie sich dieses Es ist nie genug im Alltag von Andreas zeigt?
00:10:08: Deshalb frage ich ihn nach einem konkreten Beispiel.
00:10:12: Gibt es in deiner Praxis eine Situation die diesen Kreislauf besonders gut unterlegt, weil er das gut zeigt etwas dass sich immer wieder abspielt?
00:10:22: Er muss gar nicht lang ĂĽberlegen.
00:10:24: Ja sagt der Frau Berger.
00:10:28: Frau Berger ist meine dienstälteste Fachangestellte.
00:10:32: Sie ist seit fast fĂĽnfzehn Jahren dabei und doch irgendwie scheint sie immer unzufrieden, egal was es ist!
00:10:40: Sie hat Privilegien die sonst niemand hat.
00:10:43: Ihre Dienstpläne nehmen Rücksicht auf den Stundenplan ihres Sohnes.
00:10:47: Wenn sie ein Problem hat dann kĂĽmmere ich mich darum und trotzdem sie
00:10:53: nörgelt.".
00:10:54: An der Organisation, an mir, an den Kolleginnen.
00:10:57: Nichts ist hier richtig!
00:10:59: Und ich?
00:11:00: Ich habe mir schon so oft vorgenommen mich von ihr zu trennen sie zu kĂĽndigen und dann versuche doch wieder einen Weg zu finden um es ihr Recht zu machen.
00:11:12: Und gelingt es dir frage ich?
00:11:15: Ne nicht wirklich schon gar nicht dauerhaft.
00:11:23: Andreas, ich stelle dir jetzt eine Frage, die vielleicht komisch klingt.
00:11:28: Aber ĂĽberleg mal in Ruhe!
00:11:31: Wenn du mit allem was tu tust um die Anerkennung einer Frau kämpfst, die dir diese Anerkernung aber nie gibt – egal wie selte dich anstrengst?
00:11:41: Kommt ihr das von irgendwo her bekannt
00:11:43: vor?".
00:11:44: Er
00:11:44: stutzt.".
00:11:46: Ich sehe, wie es ihm
00:11:47: arbeitet!".
00:11:49: Noch eine Frage sage ich leise.
00:11:51: Du kĂĽmmerst dich um alle Um dein Team, deine Patienten und deine Familie.
00:11:58: Sag war wer kĂĽmmert sich eigentlich um dich?
00:12:04: Andreas öffnet den Mund dann schließt er ihn wieder.
00:12:09: Er weiĂź es nicht.
00:12:10: Es gibt niemanden Und wie ich vermute es gab nie jemanden.
00:12:18: Und weil das eben nicht nur die Geschichte von Andreas ist Hätte hier ein Moment inne für Dich.
00:12:25: Vielleicht taucht auch gerade ein Gesicht vor dir auf.
00:12:29: Ein Mensch, dem du es nie recht machen kannst so sehr du dich auch anstrengst!
00:12:34: Ein Chef?
00:12:35: Ein Elternteil?
00:12:36: Ein Partner?
00:12:37: Eine
00:12:37: Kollegin?!
00:12:39: Wenn da jemand ist merkt ihr dieses Gesicht.
00:12:43: wir kommen am Ende der Folge darauf zurĂĽck und falls du bei dir selbst dieses ich leiste & leiste und es reicht trotzdem nie wieder erkennst Du weiĂźt, mein kostenloser Workshop raus aus der FleiĂźfalle erster und zweiter September.
00:13:03: Andreas sage ich sanft!
00:13:05: Wollen wir einmal zurĂĽckgehen?
00:13:07: Schauen wie dieses Muster entstanden ist um es dann zu unterbrechen?
00:13:14: Ernickt prima Dann lass uns einmal in Gedanken zurĂĽckreisen in die Vergangenheit.
00:13:25: Erzähl mir von deiner
00:13:26: Kindheit.".
00:13:30: Er sagt, meine Mutter hatte es schwer.
00:13:33: Sie hatte sich ihr Leben anders vorgestellt – doch dann saß sie mit uns kleinen Kindern allein zu Hause!
00:13:41: Mein Vater war beruflich viel unterwegs und wenn er da war gab es Streit.
00:13:47: Irgendwann hat meine Mutter dann angefangen zu trinken schon als ich klein war.
00:13:54: glaube ich, lange gar nichts mitbekommen oder nichts mit bekommen wollen.
00:14:01: Und ich habe versucht, dass es keiner merkt!
00:14:04: Ich hab die leeren Flaschen weggeräumt und wenn ich volle gefunden habe sie in den Auffluss gegossen.
00:14:11: Ich habe meinen kleinen Geschwister ein Frühstück gemacht, sie zur Schule gebracht – ich habe am Telefon gesagt Mama sei gerade nicht zu sprechen, wenn sie eigentlich auf dem Sofa
00:14:21: lag.".
00:14:23: Das ist eine groĂźe Last fĂĽr einen kleinen Jungen, sage ich.
00:14:27: Hat dich deine Mutter denn wenigstens dafĂĽr gelobt?
00:14:30: Nein!
00:14:31: Irgendwas hat ihr immer nicht gepasst.
00:14:33: Irgendwie war sie immer unzufrieden.
00:14:36: Die Haarspange meiner Schwester saß nicht ordentlich – ich hatte die falsche Butter gekauft….
00:14:41: Ich hätte ne Eins-Minus statt einer Eins was sich auch tat, gemerkt hat sie
00:14:45: immer."
00:14:52: Du hast alles getan, um deine Mutter zu tragen und sie war nie zufrieden mit dir.
00:14:58: Und heute?
00:14:59: Heute tust du alles fĂĽr Frau Berger und die ĂĽbrige Belegschaft!
00:15:03: Es sollte geht.
00:15:23: Ich hole etwas aus!
00:15:25: Als Kind hast du gelernt, die sich hier kĂĽmmern sollten.
00:15:30: Mutti und Fatih tun es nicht so wie ich es bräuchte.
00:15:35: Also hast du angefangen dich zu kĂĽmmern In der Hoffnung dann irgendwann einmal die Liebe und Anerkennung deiner Eltern zu bekommen nachdem Du Dich so gesehen hast.
00:15:47: Doch diese Hoffnung hat sich nicht erfĂĽllt.
00:15:50: Gemäckert wurde immer.
00:15:53: Und so hast du auĂźerdem gelernt, egal wie sehe ich mich anstrengend es reicht sowieso nie!
00:16:00: Diese Sätze sind zu einer Art Lebensgrundgefühl geworden, wie ich das nenne – zu deiner inneren Landkarte.
00:16:09: und dann passiert etwas dass ich in meiner Arbeit immer wiedersehe wir suchen uns selbstverständlich völlig unbewusst Im späteren Leben genau die Menschen, die zu dieser alten Landkarte passen.
00:16:23: In dem Fall eben Menschen, wie nie wirklich zufrieden sind!
00:16:28: Weil sich das Vertraut anfĂĽhlt.
00:16:31: Vertraud und schräg zugleich Erschüttelt langsam den Kopf.
00:16:38: Ich habe mir Vorberge ausgesucht Und den ganzen Rest des Teams.
00:16:44: Vielleicht sage ich – und das ist der zweite Teil Manchmal machen wir aus Menschen, die eigentlich neutral wären, unbewusst eine neue Mutti.
00:16:55: Wir verhalten uns dann so lange übervorsorglich, so lange bitten und unterwürfig – bis unser Gegenüber tatsächlich anfängt sich über uns zu stellen und zu nörgeln!
00:17:09: Wir inszenieren die alte Geschichte einfach immer wieder neu.
00:17:15: tue ich das denn, sagt Andreas fast verzweifelt.
00:17:18: Es ergibt doch keinen Sinn!
00:17:19: Warum sollte ich mir freiwillig solche Menschen suchen?
00:17:22: Warum sollte es
00:17:23: nachspielen?"?
00:17:25: Ja – sehr gute Frage sage ich und die Antwort hat etwas damit zu tun was wir Loyalität nennen.
00:17:34: Deine Mutter war als Kind unglĂĽcklich also als du Kind warst.
00:17:39: sie war krank sie war nie zufrieden und weil du sie natĂĽrlich trotzdem geliebt hast, so wie alle Kinder ihre Eltern lieben.
00:17:47: Bedingungslos hat er das weh
00:17:49: getan.".
00:17:51: Und ein Kind, dass seine Mutter leiden sieht, denkt oft unbewusst – ich darf es nicht besser haben als sie!
00:17:58: Was wäre ich denn für einen Sohn?
00:18:00: Was wäre Ich denn … ähm… Für ein Kind wenn es mir gut geht wo Mutti doch so
00:18:06: leidet?!
00:18:08: Das fühlt sich für die Kindersäle an wie
00:18:10: Verrat!".
00:18:11: Und dieses Gefühl tragen wir dann immer noch in uns, auch wenn wir längst erwachsen sind.
00:18:18: Dazu kommt – Wenn du dich jetzt plötzlich mit Menschen umgeben würdest, die dir Lob und Anerkennung entgegenbringen, dann würde das ja bedeuten dass du Lob-und-Anerkennungen wirklich verdient hast!
00:18:32: Und dann wäre die Tatsache, dass deine Mutter dir genau diese früher verweigert hat, plötzlich nicht mehr dein Versagen sondern Mutti's Versagen… weil Mutti etwas nicht getan hat, was andere völlig problemlos schaffen.
00:18:47: Und darum sorgst du bis heute – wie gesagt – völlig unbewusst dafür, dass die verdiente Anerkennung ausbleibt!
00:18:56: Aus unbewusster Treue zu deiner
00:18:59: Mutter.".
00:19:00: Seine Augen füllen sich mit Tränen.
00:19:03: Bingo, Volltreffer versenkt, sagt er.
00:19:06: Ja und weiĂźt Du, was das Gute ist?
00:19:11: Wir können uns das anschauen, wir können es verändern wenn du magst.
00:19:15: Er nickt unbedingt!
00:19:18: Also dann möchte ich heute mit dir ein NLP-Format anwenden dass sich Systemischer Reimprint nennt.
00:19:27: Imprint heißt Prägung.
00:19:29: Ein Imprint ist ein früher prägender Moment in dem wir eine tiefe Überzeugung über uns und das Leben gebildet haben zu einem Vertrag wie wir ihn gerade beschrieben haben.
00:19:41: Und bei einem Reimprint gehen wir zurück zu diesem Prägungsmoment und prägen, gestalten ihn neu.
00:19:50: Wir verändern natürlich nicht was richtig wirklich passiert ist aber wir verändern die Bedeutung wie du diesen Moment gibst!
00:20:00: Wie machen wir das?
00:20:02: Wir bringen in unserer Vorstellung etwas hinein was damals gefehlt hat.
00:20:09: Beim klassischen Remprint geben wir dem JĂĽngeren ich die Ressourcen, die ihm damals gefehlt haben.
00:20:18: Beim systemischem Remprint gehen wir einen Schritt weiter.
00:20:22: Denn ein Kind übernimmt nicht nur eigene Überzeugungen – es übernommt auch die Not-, die Überforderung und die unerfüllten Bedürfnisse der Menschen, die es geprägt
00:20:33: haben.".
00:20:35: Deshalb versorgen wir nicht nur das Kind mit neuen Ressourcen, sondern wir geben sie auch den Bezugspersonen die an dieser Prägungszähne beteiligt waren.
00:20:47: Im Fall von Andreas seiner Mutter!
00:20:51: Denn wenn die Mutter damals die Ressoursen gehabt hätte –die sie gebraucht hätte–, hätte sie sich natürlich komplett anders verhalten und wirklich ihre Mutterrolle ausfüllen
00:21:02: können.".
00:21:04: Dann hätte auch Andreas wieder Kind sein können.
00:21:08: Im systemischen Remeprint lösen wir außerdem noch die Verstrickungen, die in dieser Prägungssituation entstanden sind – namentlich die Aufträge und kindlichen Projekte.
00:21:22: Dazu gleich noch mehr!
00:21:25: Erinnerst du dich?
00:21:26: frage ich Andreas Dieses es ist nie genug.
00:21:30: Spür'n doch einmal ganz bewusst in Dich hinein und dann sag mir, wo du dieses Gefühl in deinem Körper spürst.
00:21:39: Andreas deutet auf seine Brust.
00:21:42: Prima entgegne ich!
00:21:43: Dann leg einmal deine Hand dorthin, wo Du dieses Gefühl am ausgeprägtesten wahrnimmst.
00:21:52: Und jetzt stell Dir vor, dass Du in Gedanken langsam Deine Timeline zurĂĽckgehst.
00:21:59: Und immer wenn dieses GefĂĽhl in deinem Brustkorb besonders intensiv ist, gibst du mir ein Stichwort.
00:22:06: Andreas beginnt.
00:22:08: Sein erstes Stichwort ist die Eröffnung seiner Praxis.
00:22:12: Ich hatte mich so auf diesen Tag gefreut und mich so angestrengt dass er ein voller Erfolg wird!
00:22:18: Und dann maulten die einen der Wein sei zu warm.
00:22:21: meiner Frau passte nicht Dass sie keine Rede halten durfte.
00:22:26: mein Companion war kurzfristig verhindert und am Abend war ich einfach nur enttäuscht.
00:22:34: Er geht in Gedanken weiter zurück, das nächste Stichwort, dass er mir gibt ist seine Elternzeit.
00:22:40: Als junger Zahnarzt hatte ich mir drei Monate Zeit genommen als mein Sohn geboren wurde – Ich wollte für ihn da sein und alles richtig machen!
00:22:50: Doch dann haben meine Frau und meine Mutter nur an mir herumgegrittelt — Alles wussten sie besser als ich, dabei bin ich der
00:22:58: Arzt!".
00:23:00: Und so gehen wir noch durch drei, vier weitere Stationen.
00:23:05: Jedes Mal das selbe Muster!
00:23:07: Andreas gibt alles und erntet Kritik statt Anerkennung.
00:23:13: Dann wird der leise... Jetzt bin ich vielleicht acht ungefähr?
00:23:18: Es ist Abend, meine Mutter liegt auf dem Sofa, sie hat wieder
00:23:23: getrunken.".
00:23:24: Ich räume in der Küche die Flaschen weg, damit mein Vater nichts merkt, wenn er nach Hause kommt.
00:23:30: Ich habe an dem Tag mein Zeugnis bekommen – ich gehe zu ihr will es ihr zeigen!
00:23:35: Sie schaut nur kurz drauf und sagt «In Mathe wieder nur ne zwei, ich bin wirklich enttäuscht».
00:23:42: Dann dreht sie sich weg.
00:23:45: Wie geht es dem Kleinen in diesem Moment?
00:23:47: frage ich sanft.
00:23:49: Schlecht, sagte er.
00:23:51: Er hat den ganzen Name dach aufgeräumt, damit alles gut ist Und doch reicht es wieder nicht.
00:23:57: Es gibt wieder nur VorwĂĽrfe!
00:24:01: Ja, das ist der Moment, den wir uns anschauen sage ich und damit wir das gut können arbeiten wir mit Bodenankern.
00:24:10: Ich lege vier Bodenanker aus einen fĂĽr den kleinen Andreas ein fĂĽr die Mutter ein fĂĽr den Vater, der eben immer wieder weggeschaut hat als Beobachter.
00:24:26: Ich bitte ihn, die Zähne aufzubauen wie er es vor seinem inneren Auge sieht.
00:24:33: Er stellt die Mutter mit dem Rücken zum kleinen Andreas das Kind dahinter – Das Zeugnis in der Hand.
00:24:42: Hier nutzen wir gleich das Stellvertreter-Phänomen dass Andreas aus Aufstellung schon kennt.
00:24:49: Aus Gründen, die wir bis heute nicht ganz verstehen ist es möglich sich im Rahmen einer Aufstellung in andere Menschen einzufühlen und so etwas über ihre Bedürfnisse zu erfahren.
00:25:20: Frage ich, welchen Satz nimmt er aus diesem Moment mit?
00:25:25: Er schaut lange hin.
00:25:27: Dann sagt Andreas – er denkt Ich bin nicht gut genug!
00:25:32: Ich muss mich noch mehr anstrengen.
00:25:35: Wenn ich nur endlich genug mache, dann hat sie mich vielleicht doch lieb.
00:25:43: Ja, sage ich leise Das ist der Vertrag.
00:25:47: Genau hier wird er unterschrieben.
00:25:51: Und jetzt schau einmal auf deine Mutter.
00:25:54: Nicht als ihr Sohn, nicht als der Achtjährige, sondern von hier von heute mit den Augen des erwachsenen Mannes!
00:26:03: Was siehst du?
00:26:05: Er klingt überrascht – ich sehe eine völlig überforderte Frau.
00:26:11: Sie ist so unglücklich, sie ertrinktförmlich.
00:26:14: Sie hat gar keine Kraft fĂĽr mich und meine Geschwister.
00:26:19: Sie hätte ja nicht mal Kraft für sich
00:26:20: selbst.".
00:26:22: Ganz genau.
00:26:24: Und jetzt die entscheidende Frage, was hätte diese Frau damals gebraucht?
00:26:30: Was hat ihr gefehlt?
00:26:32: Er ĂĽberlegt.
00:26:34: Liebe sagt er dann!
00:26:36: Richtige Liebe Die Liebe meines Vaters FĂĽr den war sie eigentlich schon lange nĂĽberlast und die Liebe ihrer eigenen Eltern.
00:26:47: Auch ihre Mutter konnte sie es nie recht machen.
00:26:51: Jemanden, der sich auch mal um sie kĂĽmmert.
00:26:55: Der ihr sagt du musst das nicht alles alleine schaffen!
00:26:59: Sie war so oft allein.
00:27:02: Dann schlage ich hier vor, lass uns jedoch genau das geben.
00:27:06: Lass dir doch vom Universum eine dreifache Portion Liebe zu fließen – genau die Art von Liebe nachdem sie sich so gesehen hat.
00:27:17: Liebe und Unterstützung jemandem, der sie hält.
00:27:21: Stell dir vor….
00:27:22: wie so eine warme, tragende Kraft die ihr zustimmt und die sie so richtig umhüllt erfüllt jede Pore jede Zelle genau so wie sie sich das gewünscht hätte.
00:27:35: Ich lass ihm Zeit!
00:27:38: Und jetzt gehe einmal selbst auf ihren Platz lade ich ihn ein stelle dich auf den Anker deiner Mutter.
00:27:46: stell dir vor du bist deine Mutter und spĂĽre wie es ist Wenn du diese Liebe und UnterstĂĽtzung bekommst, wenn du nicht mehr alleine
00:27:57: bist.".
00:27:59: Andreas tritt auf den Anker der Mutter.
00:28:02: Er atmet ein paar Mal tief ein- und aus.
00:28:07: Es wird ruhiger, sagte er.
00:28:11: Ich als meine Mutter fühl mich weniger verzweifelt – zufriedener!
00:28:16: Und ich frage mich, wo ist eigentlich mein Sohn?
00:28:21: Dann drehe dich doch einmal um, lade ich ihn – Äh, ein.
00:28:26: Dreh dich als deine Mutter zu dem kleinen Jungen um, der hinter dir steht!
00:28:34: Wie fĂĽhlt sich das an?
00:28:36: Tränen schießen ihm in die Augen.
00:28:38: Ich spĂĽre wie sehr ich meinen Sohn eigentlich liebe.
00:28:43: Wie stolz ich auf ihn bin.
00:28:45: Auf seine guten Noten meist Klassenbester auch dieses Mal wieder lauter Einser nur ne zweien Mathe.
00:28:55: Dann leide ich ihn ein aus der Position der Mutter heraus an den achtjährigen Gewand zu sprechen.
00:29:02: Mein Junge, es tut mir Leid!
00:29:04: Du bist ein Kind!
00:29:06: Es war nie deine Aufgabe dich um mich zu kümmern die Flaschen wegzuräumen oder für mich zu lügen.
00:29:15: Das war meine Last nicht deine.
00:29:19: Ich hatte selbst zu wenig aber das war nie Deine Schuld Und ich hab dich wirklich lieb.
00:29:28: Nicht fĂĽr deine Noten, nicht fĂĽr das was du leistest!
00:29:32: Sondern einfach weil du mein Kind
00:29:34: bist.".
00:29:37: Andreas spricht die Worte als seine Mutter und während er spricht laufen ihm die Tränen.
00:29:44: Das hätte ich so sehr gebraucht, sagte er.
00:29:49: Okay sage ich dann gehe jetzt hinĂĽber auf den Bodenanker des kleinen Andreas und nimm es entgegen.
00:29:59: Er wechselt auf den Anker des Kindes, erschließ die Augen – ich spreche die Sätze der Mutter noch einmal – langsam im Zugewand!
00:30:11: Ich bitte ihn sie als der kleine Junge wirklich zu hören…und zu
00:30:17: spĂĽren!".
00:30:18: Sein Gesicht verändert sich.
00:30:21: Die Anspannung, die den ganzen Tag in seinen Schultern saß, löst sich.
00:30:27: Er darf das Zeugnis weglegen, sagt Andreas.
00:30:31: Er muss es niemandem mehr beweisen.
00:30:34: Er wird einfach so
00:30:36: geliebt.".
00:30:36: – Ja sage ich!
00:30:38: – Und dann lade ich ihn ein noch einmal mit diesem neuen Gefühl langsam durch die Jahre nach vorne zu gehen.
00:30:53: Vorher habe ich ihn noch gefragt ob wir uns auch einmal den Bodenanker des Vaters anschauen, das möchte er jedoch lieber an einem anderen Tag tun.
00:31:04: Und so gehen wir jetzt mit diesem neuen Gefühl des Geliebtseins, dass es ist genug wieder die Timeline hinauf Richtung Gegenwart vom achtjährigen Andreas zum Teenager, zum jungen Mann, zum Studenten, zum Jungen Zahnarzt bis heute!
00:31:26: Und an jeder Station bitte ich ihn, dieses GefĂĽhl mitzunehmen und die alten Momente noch einmal in diesem neuen Licht anzuschauen.
00:31:38: Als er in der Gegenwart ankommt, steht er anders da – aufrechter, ruhiger!
00:31:44: Wie ist es jetzt, frage ich?
00:31:47: Ich fühle mich ganz sagt er…
00:31:50: leicht!"
00:31:51: Als hätte ich einen Rucksack abgesetzt, den ich seit dreißig Jahren mit mir herumgetragen habe.
00:31:58: Was sage ich?
00:31:58: dreiĂźzig?
00:31:59: Eigentlich ĂĽber vierzig schon!
00:32:04: Und noch etwas ist mir wichtig, sage ich – diese Fürsorglichkeit dieses feine Gespür dafür was andere brauchen.
00:32:12: Es ist ja nichts Schlechtes.
00:32:14: Es hat dich damals durch eine schwere Zeit getragen und es macht dich heute wahrscheinlich zu einem guten Arzt und zu einem Aufmerksam vorgesetzt.
00:32:25: Das darf alles bleiben!
00:32:27: Es darf nur ab jetzt einen neuen Chef haben – dich, dich im Heute.
00:32:34: Dich der entscheidet wann kĂĽmmern dran ist und wann eben nicht.
00:32:40: Andreas nickt langsam.
00:32:42: Das kann ich mir heute zum ersten Mal wirklich vorstellen dass sich fĂĽrsorglich sein darf ohne mich dabei selbst zu verlieren.
00:32:54: Eben sage ich, und jetzt stell dir doch noch einmal Frau Berger vor – deine Fachangestellte!
00:33:00: Wie ist es jetzt wenn du an sie denkst?
00:33:03: Er lacht kurz auf aber dieses Mal nicht bitter.
00:33:06: WeiĂźt du was?
00:33:08: Sie ist plötzlich einfach nur eine Kollegin, ne Mitarbeiterin mit der ich ein paar klare Vereinbarungen treffen
00:33:16: muss.".
00:33:17: Nicht mehr diese riesige Figur, deren Anerkennung ĂĽber mein Leben entscheidet.
00:33:23: Kein schön befreiend!
00:33:25: Wunderbar sage ich.
00:33:26: genau darum ging es.
00:33:28: An dieser Stelle ist mir eine Sache wichtig die spreche ich oft an das weiĂźt du bei.
00:33:37: Andreas hat sich in dieser Einsetzung viel bewegt und das erlebe ich auch immer wieder.
00:33:42: aber immer wieder heiĂźt eben nicht immer.
00:33:46: Solche transgenerationalen Muster sind oft tieferwurzelt und manchmal ist es ein längerer Weg, sie wirklich zu lösen.
00:33:55: Andreas und ich verabreden uns in vier Wochen wieder.
00:33:59: Als er sich verabschiedet bleibt er in der Tür stehen und sagt noch einmal – Ich glaube!
00:34:05: Ich rufe heute Abend mal meine Frau an und frag wie's ihr geht?
00:34:08: Einfach so… Ohne dass ich vorher irgend etwas erledigt haben
00:34:13: muss.".
00:34:15: Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht.
00:34:18: Ich freue mich und schau ihm noch einen Moment hinterher!
00:34:23: So, bevor wir uns für heute verabschieden die du mir gerade zuhörst wenn dir diese Folge etwas gegeben hat oder wenn du denkst dass jemand in deinem Leben sie hören sollte dann tu doch bitte drei Dinge gibt dem Podcast eine Bewertung abonniere ihn und leite diese Folge an den Menschen weiter, für denen sie wichtig sein könnte.
00:34:52: Wenn du das gemacht hast oder es dir zumindest fest vorgenommen hast dann nochmal zu dir vielleicht hast du dich beim Zuhören an der ein- oder anderen Stelle wieder erkannt.
00:35:04: Dann möchte ich dass du eines mitnimmst wenn du dich für alles verantwortlich fühlst und trotzdem das Gefühl hast es reicht nie dann ist das eigentlich nie eine Frage von zu wenig Anstrengung.
00:35:19: Meistens ist es genau andersherum, du strengst dich zu viel an fĂĽr einen Vertrag den Du als Kind unterschrieben hast ohne ihn je gelesen oder schon gar seine Konsequenzen verstanden zu haben.
00:35:35: und Verträge kann man kündigen.
00:35:38: also wenn Du magst stell Dir zwei Fragen.
00:35:42: Die erste Frage knĂĽpft an das an, worum ich dich vorhin schon einmal gebeten habe.
00:35:47: Erinnerst du dich an das Gesicht, dass da vielleicht aufgetaucht ist?
00:35:53: Gibt es in deinem Leben einen Menschen um dessen Anerkennung du kämpfst und der dir diese Anerkennen nie gibt oder jedenfalls nicht so wie du sie dir wünscht – egal wie sehr du dich abrackerst!
00:36:10: An wen aus deiner Geschichte erinnert dich dieser Mensch und dieses GefĂĽhl?
00:36:18: Und die zweite Frage lautet, wer kĂĽmmert sich eigentlich um Dich?
00:36:24: Nimm dir kurz Zeit fĂĽr diese Frage.
00:36:27: Nicht wer sich kĂĽmmern sollte sondern wer tut es!
00:36:34: Und falls die ehrliche Antwort lautet... niemand.
00:36:41: Was wäre dann ein erster kleiner Schritt, um heute einmal für dich selbst zu sorgen ohne dass du es dir vorher verdienen musst?
00:36:52: Und wenn du jetzt bei diesen beiden Fragen merkst ja das macht was mit mir.
00:36:58: Dann bleibt doch damit nicht allein denn genau für dieses Muster habe ich eben mein kostenlosen Workshop raus aus der Fleißfalle, so erhältst du endlich die verdiente Anerkennung am ersten und zweiten September konzipiert.
00:37:16: Ganz praktisch zum Mitmachen!
00:37:19: Den Link findest Du in den Show Notes Und Andreas hat uns heute gezeigt, Du musst es Dir nicht schwer machen um liebenswert zu sein.
00:37:30: Deine FĂĽrsorge fĂĽr andere ist ein Geschenk!
00:37:35: Sie darf bei dir selbst anfangen.
00:37:39: Wenn dich das Thema dieser Folge berĂĽhrt hat, wenn du dieses Ich kĂĽmmere mich um alle nur nicht um mich kennst dann habe ich wie gesagt zwei Einladungen fĂĽr dich die erste mein kostenloser Workshop Du weiĂźt schon erster zweite September neunzehn Uhr nicht verpassen.
00:37:58: dort schauen wir uns genau diesen Kreislauf an ganz praktisch zum mitmachen Die Anmeldung ist kostenlos.
00:38:06: und die zweite, wenn du merkst das bei dir ein tieferes Muster dahinter steckt so wie bei Andreas dann ist vielleicht eine intensivere Begleitung das Richtige.
00:38:18: Ich biete sowohl Einzelcoaching als auch Familienaufstellung an in denen wir solche transgenerationalen Verstrickungen anschauen und lösen können.
00:38:30: Und wenn Du selbst lernen möchtest andere Menschen bei solchen Prozessen professionell zu begleiten, dann ist die NLP Practitioner Ausbildung genau der richtige Schritt für dich.
00:38:41: Nächste Mal starten wir am sechzehnten September!
00:38:46: Bis zur nächsten Folge.
00:38:49: freue mich wenn wir uns irgendwo sehen.
00:38:51: auf alle Fälle wir uns wieder hören.
00:38:53: bis dahin herzlichst deine Susanne.
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